Zelotes subterraneus-Gruppe: Unterschied zwischen den Versionen
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Männchen können anhand des Pedipalpus auseinander gehalten werden, bei Weibchen bedarf es in der Regel einer sauberen Vulva-Extraktion (Ausnahme z.B. ''[[Zelotes erebeus]]'') <ref name="Grimm"/>, was die Bestimmung der Mitglieder dieser Artengruppe wesentlich erschwert und in der Regel nur von Spezialisten durchgeführt werden kann. | Männchen können anhand des Pedipalpus auseinander gehalten werden, bei Weibchen bedarf es in der Regel einer sauberen Vulva-Extraktion (Ausnahme z.B. ''[[Zelotes erebeus]]'') <ref name="Grimm"/>, was die Bestimmung der Mitglieder dieser Artengruppe wesentlich erschwert und in der Regel nur von Spezialisten durchgeführt werden kann. | ||
[[Datei:Zelotes-subterraneus-group Epig-Vulva compos 16-01.jpg|1000px|thumb|left|Epigynen (oben) und Vulven (unten) einiger Arten der ''subterraneus''-Gruppe im Überblick]] | |||
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Version vom 10. Januar 2016, 21:02 Uhr
Die Zelotes subterraneus-Gruppe umfasst in Mitteleuropa folgende Arten (Grimm 1985):
- Zelotes aeneus
- Zelotes apricorum
- Zelotes atrocaeruleus
- Zelotes aurantiacus
- Zelotes clivicola
- Zelotes electus
- Zelotes erebeus
- Zelotes gallicus
- Zelotes similis
- Zelotes subterraneus
- Zelotes zellensis
Merkmale nach Grimm (1985)
Determination
Männchen können anhand des Pedipalpus auseinander gehalten werden, bei Weibchen bedarf es in der Regel einer sauberen Vulva-Extraktion (Ausnahme z.B. Zelotes erebeus) (Grimm 1985), was die Bestimmung der Mitglieder dieser Artengruppe wesentlich erschwert und in der Regel nur von Spezialisten durchgeführt werden kann.
Lebensraum
Insbesondere Zelotes subterraneus gehört zu den (in Deutschland) am häufigsten nachgewiesenen Arten der Gattung (Arachnologische Gesellschaft 2020). Sie bewohnt eine breites Spektrum an verschiedenen Habitaten (Grimm 1985).
Quellen
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Grimm U (1985): Die Gnaphosidae Mitteleuropas (Arachnida, Araneae). Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg 26, 318 S., ISSN 0173-7481.