Haplodrassus dalmatensis

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Haplodrassus dalmatensis (L. Koch, 1866)
Gestreifter Nachtjäger
Dalmatensis Ettersberg 08-05 04.jpg
Jungtier, ca. 5 mm
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Haplodrassus (Nachtjäger)
Reifezeit Fehler! Referenz name='SpiMi' kann nicht zugeordnet werden
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Kronestedt 2001) (Scharff & Gudik-Sørensen 2011) (Cardoso 2000) (Roberts 1996) (Milosevic 2002) (Bayram et al. 2008) (Stoch 2003) (Morano 2005)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027329
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlandmh<?=V
[D] Berlinmh(<)=*
[D] Brandenburg 3
[D] Baden-Württembergs 2
[D] Bayern 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s<<↓↓ 2
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteins==-DV
[D] Sachsen 3
[D] Thüringen G
[SK] Slowakei NT
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Drassus minusculus
  • Haplodrassus dalmatensis pictus

Merkmale

Körperlänge: 4 bis 8 mm (Nentwig et al. 2012).

Haplodrassus dalmatensis unterscheidet sich von den anderen mitteleuropäischen Haplodrassus-Arten durch ein ausgepräges helles Muster auf dem grauen Opisthosoma, welches aus den gattungstypischen sechs Flecken um die Herzgegend und einer Reihe heller Winkel dahinter besteht. Zwar besitzen auch andere Arten der Gatung (z.B. H. signifer) in Ansätzen diese Zeichnung, jedoch ist sie nie so kontrastreich und deutlich zu erkennen wie bei Haplodrassus dalmatensis.

Das Prosoma ist hell bis mittel gelbbraun und weist oft dünne Radiärlinien auf. Der Kopfbereich und die Cheliceren sind dunkler. Die Beine sind blassbraun.

Lebensraum

An Sanddünen, Stränden, Trockenrasen, Heiden und Felssteppen. In den Alpen bis 1350 m (Nentwig et al. 2012).

Verbreitung

Haplodrassus dalmatensis ist paläarktisch verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

In Deutschland ist eine auffällige Häufung von Nachweisen im ostdeutschen Tiefland zu verzeichnen. Daneben wurde die Art im Südwesten und auf den Ost- und Nordfriesischen Inseln gefunden. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen