Haplodrassus signifer

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Haplodrassus signifer (C. L. Koch, 1839)
Heidenachtjäger
Signifer Ettersberg 08-05 04.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Haplodrassus (Nachtjäger)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
X _ start X X X X X X X X end
_ _ start X X X X X X X X end
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027360
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh>=*
[D] Schleswig-Holsteinsh==-D*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Drassodes signifer
  • Drassus troglodytes

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5 bis 12 mm, Männchen 4,5 bis 7,5 mm (Grimm 1985).

Prosoma mittelbraun, Kopfbereich und Chelizeren dunkler. Die Beine sind heller als das Prosoma. Opisthosoma graubraun mit kupferfarbener Behaarung. Auf dem Opisthosoma ist eine Zeichnung aus sechs hellen Flecken in zwei Reihen zu erkennen. Dahinter sieht man manchmal noch wenig kontrastreiche, verwaschene helle Winkelflecken.

Weibchen

Sklerotisierte Seitenbereiche der Epigyne geschwungen (Grimm 1985).

Männchen

Distalapophyse des Pedipalpus mit kräftigem Kiel. Tibialapophyse distal erweitert. (Grimm 1985)

Verbreitung

Haplodrassus signifer ist holarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

In Deutschland weit verbreitet und häufig. (Nentwig et al. 2012) (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Lebensraum

Stark euryök, so z.B. auf Trockenrasen und Sandflächen, Schuttflächen, Rasen, Heiden, lichten Wäldern und Feuchtgebieten. Dichte Wälder werden gemieden. In den Alpen bis 3000 m. Tagsüber in der Streu und unter Steinen. (Grimm 1985) Auf alpinen Weiden und Trockenweiden, sowie alpinen Lärchenwäldern (Rief & Ballini 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise