Geolycosa vultuosa

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Geolycosa vultuosa (C. L. Koch, 1838)
Geolycosa vultuosa male PF0975.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Lycosidae (Wolfspinnen)
Gattung: Geolycosa
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Samu & Szinetár C 1999) (Kovács G 2003)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:017878
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[SK] Slowakei VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lycosa vultuosa
  • Mimohogna vultuosa

syn. Lycosa vultuosa C. L. Koch, 1838;

syn. Lycosa infernalis Motschulsky, 1849

syn. Mimohogna vultuosa Roewer, 1955

syn. Arctosa vultuosa Simon, 1864

syn. Trochosa infernalis Thorell, 1875

Beschreibung

Körperlänge: Sehr große Art. Körperlänge der Männchen: 11-19 mm, des Weibchen 13-24 mm. (Nentwig et al. 2012)

Reifezeit, Lebensdauer

Die Tiere werden Ende Sommer oder September reif, Weibchen können 3-4, Männchen 2 Jahren leben. Diese Spinnen sind von April bis Oktober aktiv. (Kovács G 2003)

Lebensraum

Die Art lebt auf Flachläder, aber (im Gegensatz zu Lycosa syngoriensis) auch auf Wiesen in Hügelländer und auf niedrigen Bergen (zB. auf Sas-hegy, Budapest, Ungarn). Geolycosa vultuosa kan man auch in grossen Städten finden, zB. neben Sportplätze, zwischen Gebäude, usw. Es anfordert ein Bisschen mehr Feuchtigkeit, als Lycosa syngoriensis. (Kovács G 2003)

Lebensweise

Meist bildet diese Spinne eine fast 50 cm tiefe Stolle in Boden, und unterlegt das Geschleif und die Wand dieser mit Spinnengewebe. Das Hilft das Tier wenn viel Regen es mit Ersickung bedroht - mehr oder weniger Luft klemmt zwischen den Fäden. Die Spinne lebt und nährt sich in der Stolle. Die Beute sind normalerweise Heuschrecken. (Kovács G 2003)

Das adultes Männchen sucht die Stolle des Weibchen, die Paarung findet in der Stolle statt. Paarungszeit ist von Ende August bis Ende Oktober. Das Weibchen legt die Eier in April. Es hängt das Kokon auf die Spinnwarzen, und kommt damit regelmässig aus Stolle raus, um die Eier in der Sonne zu legen. Sehr kleine Spiderlinge leben auf ihren Mutter, wie bei anderen Wolfspinnen. (Kovács G 2003)

Diese Spinne neigt mehr dazu, in 'Kolonien' zu leben, als Lycosa syngoriensis. (Kovács G 2003)

Verbreitung

Geolycosa vultuosa drängt in Europa westlich bis Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien, Albanien, Griechenland. (Nentwig et al. 2012) In 2000, es wurde auch in Österreich gefunden. Die Art ist auch in Moldawien, in Südlichem Teil europäisches Russlands, in Kasachstan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Georgien, Syrien, Kleinasien, Turkestan und in der Ukraine verbreitet. Es drängt nördlicher als Lycosa syngoriensis. (Kovács G 2003)

Gift

Der Biss von Lycosa und Geolycosa kann lokal Dermatitis oder selten zeitweilig Paralysis verursachen. (Kovács G 2003)

Naturschutz

Geolycosa vultuosa lebt auch auf künstlichen Habitaten, und weil es Nachtaktiv ist, es wird selten aufgetramplet. Es ist von Änderung in Agrotechnik und in Lebensraum bedroht. Die Art ist in Ungarn geschützt. (Kovács G 2003)

Ähnliche Arten

Lycosa syngoriensis ist ein Bisschen grösser, und sieht sehr ähnlich aus. Bei dieser Art die Patellen sind unten schwarz, Bei Geolycosa vultuosa Patellen sind unten gelb-orange, die Tibien sind unten proximal und distal schwarz. (Kovács G 2003)

Bilder

Weblinks

=Videos

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Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen