Clubiona alpicola affinis

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Clubiona alpicola affinis Schenkel, 1925
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Clubionidae (Sackspinnen)
Gattung: Clubiona (Echte Sackspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024444
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Clubiona alpicola affinis als Phantomart

Eintrag im World Spider Catalog

f alpicola affinis Schenkel, 1925....................Switzerland [1]
C. a. a. Schenkel, 1925d: 305, f. 12 (Df). (Platnick 2014)

Erstbeschreibung

C. alpicola affinis ist ein nomen nudum (Thaler 1981): Schenkel beschreibt ein Exemplar, dass er als Clubiona alpicola identifiziert, mit dem Zusatz, „a. sp. affinis” = „oder eine nahestehende Art”, um eine Restunsicherheit der Bestimmung anzudeuten. Er schlägt also keinen neuen Namen oder eine neue Unterart oder Varietät vor (diese sind durchgehend als „nov. spec.” oder „nov. var” und durch Kursivschrift gekennzeichnet).

Schenkel E (1925): Beitrag zur Kenntnis der schweizerschen Spinnenfauna. Revue suisse de zoologie 32(19), S. 253–318.(Seite 305–306)

Abbildungen

Typusmaterial

Das von Schenkel als C. alpicola identifizierte Weibchen stammte vom „Weg zum Ritterpass (Talboden des Kummen, südlich Kummenbord, c. 2100 m)”. Es befindet sich möglicherweise im Naturhistorischen Museum Basel.

Diskussion

Im Gegensatz zu den Angaben bei (Platnick 2014) ist Clubiona alpicola affinis kein verfügbarer Name, da er von Schenkel – und auch durch spätere Autoren vor 1931 – nicht als gültiger Name für ein Taxon verwendet wurde (Artikel 11.5 des International Code of Zoological Nomenclature). Der Fehler, der auf einen fehlerhaften Eintrag in Roewers Katalog zurückgeht, wurde bereits von Thaler richtiggestellt (Thaler 1981). Der Name wird auch durch Roewers Verwendung, ohne eine Beschreibung oder Definition, nicht valide (Artikel 13.1 des ICZN).

Etymologie

Affinis stammt aus dem Latein (adfinis) und bedeutet angrenzend, benachbart, aber auch durch Heirat verwandt (Parker 1999).

Quellen