Araneus sturmi

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Araneus sturmi (Hahn, 1831)
Araneus sturmi red mars 1 600.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Araneus
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ start X end _ _ _ _ _
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:015217
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] MV?== G
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWmh===*
[D] SHs===N*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Aranea sturmi
  • Atea sturmi

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm (Roberts M. J. 1995).

Grundfarbe rotbraun, Prosoma im vorderen Bereich hell behaart. Sternum hellbraun.

Opistosoma mit abgerundeten, hochgewölbten Höckern im vorderen Bereich, davor dunkler gefärbt, oftmals ins Rötliche übergehend. Der hintere, hellere Bereich ist oftmals durch eine weiße, in der Mitte geteilte Kante abgegrenzt. In der hinteren Hälfte des Opisthosomas ist meist eine dunklere Blattzeichnung vorhanden. Beine rötlich, mitunter dunkel schattiert. Jedoch variiert die Färbung und Zeichnung bei Männchen und Weibchen regelmäßig stark (Locket G. H. & A. F. Millidge 1953).

Männchen

Adulte Männchen sind meist dunkler, mit dunklerem Sternum und stärker geringelten Beinen (Locket G. H. & A. F. Millidge 1953).

Ähnliche Arten

Araneus sturmi ist von der sehr ähnlich aussehenden Art Araneus triguttatus ausschließlich anhand der Genitalien zu unterscheiden.

Lebensraum

Auf immergrünen Bäumen und Büschen (Roberts M. J. 1995). Auch an isolierten Nadelgehölzen (Bellmann H. 2010). In alpinen Lärchenwäldern (Rief A & Ballini S 2017).

Verbreitung

Paläarktisch (World Spider Catalog Association 2016).

Lebensweise

Die Art webt ein kleines Radnetz an den unteren Zweigen von Nadelgehölzen und ist auch tagsüber oft in der Netzmitte zu finden. Es wird kein spezieller Schlupfwinkel neben dem Netz angelegt. (Bellmann H. 2010)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H. (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Locket G. H. & A. F. Millidge (1953): British Spiders Vol. II. Ray Society, 449 S.
  • Rief A & Ballini S (2017): Erhebung der Spinnen und Weberknechte (Arachnida: Araneae, Opiliones) in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch (Südtirol, Italien) im Rahmen der Forschungswoche 2016. Gredleriana Vol. 17, S. 173–183.
  • Roberts M. J. (1995): Collins Field Guide. Spiders of Britain & Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17.5, abgerufen am 2016-12-26, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise und Checklisten