Clubiona trivialis: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensraum==
==Lebensraum==
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In verschiedenen Lebensräumen, unter Steinen und in niedriger Vegetation <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref> aber auch in höhergelegenen Regionen, z.B. auf den unteren Ästen von Nadelbäumen. Gewöhnlich in trockenen Habitaten <ref name="roberts_field"/>. In Schleswig-Holstein (Deutschland) in Dünen, Heiden und Mooren nachgewiesen<ref>{{verbreitung sh}}</ref>. Auf jungen Kiefern und Fichten<ref>{{Lit Bösenberg 1899 Die Spinnen der Rheinprovinz}}</ref>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 24. August 2014, 08:54 Uhr

Clubiona trivialis C. L. Koch, 1843
Gewöhnliche Sackspinne (Buchholz et al. 2010)
Clubiona-trivialis Dammbachsgrund 09-07 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Clubionidae (Sackspinnen)
Gattung: Clubiona (Echte Sackspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024805
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlinss===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinmh==-D*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Microclubiona trivialis

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4 bis 4,5 mm, Männchen 3,5 bis 4 mm (Roberts 1996).

Grundfarbe rötlich braun, Beine etwas heller, gelblich. Chelizeren relativ klein und nur wenig dunkler als Prosoma.
Opisthosoma weißlich behaart und nach hinten dezent dunkler getönt.

Ähnliche Arten

Es besteht Ähnlichkeit mit Clubiona juvenis. Bei Clubiona juvenis sind jedoch die vorderen Seitenaugen wesentlich kleiner als die vorderen Mittelaugen. Mit diesem Merkmal lassen sich die beiden Arten auch im juvenilen Stadium unterscheiden. (Fritzén N. 2012)

Lebensraum

In verschiedenen Lebensräumen, unter Steinen und in niedriger Vegetation (Nentwig et al. 2012) aber auch in höhergelegenen Regionen, z.B. auf den unteren Ästen von Nadelbäumen. Gewöhnlich in trockenen Habitaten (Roberts 1996). In Schleswig-Holstein (Deutschland) in Dünen, Heiden und Mooren nachgewiesen (Lemke 2014). Auf jungen Kiefern und Fichten (Bösenberg W 1899).

Verbreitung

Holarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2020).

In Deutschland weit verbreitet und mäßig häufig gefunden (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise