Clubiona comta: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 3 bis 6 mm, Männchen 3 bis 5 mm <ref name="Heimer Nentwig"/>.


''{{PAGENAME}}'' besitzt als eine von wenigen ''Clubiona''-Arten ein ausgeprägtes Muster auf dem '''Opisthosoma'''. Es besteht aus einem rötlich braunen Herzmal und einem fischgrätenähnlichen Muster im hinteren Teil. Die Grundfarbe von Pro- und Opisthosoma ist gelblich bis orangebraun. Das '''Prosoma''' ist bis auf die Kopfregion gräulich unterlegt. Die Beine sind glasig beige.
'''Prosoma''' hell braun, mitunter mit einem dunklen Rand. Chelizeren in der Farbe des Carapax. Sternum gelb mit braunem Randbereich, welcher sich zwischen den Coxae nach innen erweitert. Das fischgrätenartige Muster auf dem hinteren '''Opisthosoma''' mit fünf hellen Kernen an jeder Seite und dazwischenliegenden rötlichen Balken ist in der Regel gut zu erkennen. Der vordere Bereich des rötlichen Streifen wird an den Seiten von zwei hellen Flecken flankiert. '''Beine''' der Farbe des Prosomas und Tibia III mit einem ventralen Stachel. <ref name="British Spiders I">{{Lit Locket & Millidge British spiders I 1951}}</ref>
 
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==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
''[[Clubiona corticalis]]'' besitzt ein ähnliches Muster auf dem Opisthosoma, ist allerdings langbeiniger und mit 7 bis 11 mm Körperlänge wesentlich größer als ''{{PAGENAME}}''. Außerdem ist ''[[Clubiona corticalis|C. corticalis]]'' insgesamt etwas dunkler gefärbt.
''[[Clubiona corticalis]]'' besitzt ein ähnliches Muster auf dem Opisthosoma, ist allerdings langbeiniger und mit 7 bis 11 mm Körperlänge wesentlich größer als ''{{PAGENAME}}''. Der Pedipalpus der Art ist völlig anders geformt, enbenso die Epigyne.


==Lebensraum==
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Bild:Clubiona comta pedi left-800.jpg|Pedipalpus
Bild:Clubiona comta pedi left-800.jpg|Pedipalpus

Version vom 22. Januar 2013, 01:04 Uhr

Clubiona comta C. L. Koch, 1839
Kleine Rindensackspinne
Comta Koetsch 08-02 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Clubionidae (Sackspinnen)
Gattung: Clubiona (Echte Sackspinnen)
Reifezeit (Heimer & Nentwig 1991)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024502
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.s=(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Clubiona compta

syn. Clubiona compta

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3 bis 6 mm, Männchen 3 bis 5 mm (Heimer & Nentwig 1991).

Prosoma hell braun, mitunter mit einem dunklen Rand. Chelizeren in der Farbe des Carapax. Sternum gelb mit braunem Randbereich, welcher sich zwischen den Coxae nach innen erweitert. Das fischgrätenartige Muster auf dem hinteren Opisthosoma mit fünf hellen Kernen an jeder Seite und dazwischenliegenden rötlichen Balken ist in der Regel gut zu erkennen. Der vordere Bereich des rötlichen Streifen wird an den Seiten von zwei hellen Flecken flankiert. Beine der Farbe des Prosomas und Tibia III mit einem ventralen Stachel. (Locket & Millidge 1951)

Männchen mit dunklerem Prosoma und breiterem dunklen Rand. Kopfregion in der Regel noch dunkler, mitunter heller. (Locket & Millidge 1951)

Pedipalpus mit einer dünn ausgezogenen, halbkreisförmigen Tibialapophyse (Wiehle 1965).

Epigyne mit halbkreisartigen Einführgängen (Wiehle 1965).

Ähnliche Arten

Clubiona corticalis besitzt ein ähnliches Muster auf dem Opisthosoma, ist allerdings langbeiniger und mit 7 bis 11 mm Körperlänge wesentlich größer als Clubiona comta. Der Pedipalpus der Art ist völlig anders geformt, enbenso die Epigyne.

Lebensraum

Unter Rinde von Böumen, in Moospolstern und auf Gebüsch (Heimer & Nentwig 1991). Ebenso in Laubstreu (Lemke M. 2008)

Verbreitung

Europa, Russland und Nordafrika (Platnick 2013).

In Deutschland weit verbreitet und relativ häufig gefunden (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise