Diplocephalus cristatus: Unterschied zwischen den Versionen

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===Weibchen===
===Weibchen===
'''Epigyne''': Das halbkreisförmige Feld wird von einer dunkel gekanteten medianen Spalte geteilt. Diese ist von von einer halbmondförmigen, qurgestellten und kleinen Spalte geteilt. '''Das Präparieren der Vulva wird empfohlen.''' Der am stärksten entwickelte Teil der Vulva ist ein größeres wurstförmiges Rezeptakulum, das gegen die Seite gerichtet und mit einer vorderen dünnwandigen Partie vereinigt ist. Diese Partie ähnelt einem schlagenförmigen Anhang.<ref name='tull55'/>
'''Epigyne''': Das halbkreisförmige Feld wird von einer dunkel gekanteten medianen Spalte geteilt. Diese ist von von einer halbmondförmigen, quergestellten und kleinen Spalte geteilt. '''Das Präparieren der Vulva wird empfohlen.''' Der am stärksten entwickelte Teil der Vulva ist ein größeres wurstförmiges Rezeptakulum, das gegen die Seite gerichtet und mit einer vorderen dünnwandigen Partie vereinigt ist. Diese Partie ähnelt einem schlagenförmigen Anhang.<ref name='tull55'/>


==Verbreitung==
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Bild:Diplocephalus cristatus 13.09.11-496-8 epigyne.jpg|Epigyne
Bild:Diplocephalus cristatus 13.09.11-496-8 epigyne.jpg|Epigyne
Bild:Diplocephalus_cristatus_epigyn_foto_GHMorka.jpg|Epigyne
Bild:Diplocephalus_cristatus_epigyn_foto_GHMorka.jpg|Epigyne
Bild:Diplocephalus_cristatus_epigyn_HLovbrekke.jpg|Epigyne
Datei:Diplocephalus-cristatus Rhoen-Bischofsheim 14-06 02-Epig-Vulva.jpg|Epigyne (oben) und Vulva (unten)
Datei:Diplocephalus-cristatus Rhoen-Bischofsheim 14-06 02-Epig-Vulva.jpg|Epigyne (oben) und Vulva (unten)
Bild:Diplocephalus_cristatus_vulva_foto_GHMorka.jpg|Vulva
Bild:Diplocephalus_cristatus_vulva_foto_GHMorka.jpg|Vulva
Bild:Diplocephalus_cristatus_epigyn_HLovbrekke.jpg|Epigyne
Bild:Diplocephalus_cristatus_vulva_do_HLovbrekke.jpg|Vulva dorsal
Bild:Diplocephalus_cristatus_vulva_do_HLovbrekke.jpg|Vulva dorsal
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Version vom 29. Dezember 2014, 16:28 Uhr

Diplocephalus cristatus (Blackwall, 1833)
Gewöhnliches Doppelköpfchen
Diplocephalus-cristatus Rhoen-Bischofsheim 14-06 01-female.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Diplocephalus (Doppelköpfchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010052
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.s=(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Diplocephalus arvernus
  • Diplocephalus bicephalus
  • Diplocephalus foraminifer
  • Diplocephalus foraminifer thyrsiger
  • Diplocephalus rectilobus
  • Erigone cristata
  • Erigone foraminifera
  • Prosoponcus bicephalus
  • Prosoponcus foraminifer
  • Prosoponcus foramminifer
  • Prosoponcus rectiloba

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,8 bis 2,5 mm, Männchen 1,7 bis 2,2 mm (Roberts 1993).

Wiehleformel: 2-2-1-1 und 0-0-1-1 (Roberts 1993)

Männchen sind nach den genitalen Merkmalen sehr einfach zu bestimmen. Bei den Weibchen erschwert der Umstand, das das Aussehen der Epigyne zwischen den Individuen variiert. (Tullgren 1955)

Weibchen

Epigyne: Das halbkreisförmige Feld wird von einer dunkel gekanteten medianen Spalte geteilt. Diese ist von von einer halbmondförmigen, quergestellten und kleinen Spalte geteilt. Das Präparieren der Vulva wird empfohlen. Der am stärksten entwickelte Teil der Vulva ist ein größeres wurstförmiges Rezeptakulum, das gegen die Seite gerichtet und mit einer vorderen dünnwandigen Partie vereinigt ist. Diese Partie ähnelt einem schlagenförmigen Anhang. (Tullgren 1955)

Verbreitung

Holarktisch, sowie auf Neuseeland und den Falklandinseln verbreitet. (Platnick 2013)

Eingeschleppt nach Neuseeland (O. P.-Cambridge 1879) und auf die Falklandinseln (Platnick 1977) zitiert in (Komnenov 2013).

Lebensraum

Offenes Gelände, Gärten und Waldränder (Nentwig et al. 2012). Hauptsächlich in Ökosystemen mit Ruderalcharakter: Äcker auf Lehmboden, seltener auf Sandäckern. In Ruderalbiotopen der Stadt, Knicks auf Lehmboden, Grünanlagen und Nutzgärten. Sehr häufig auf Weiden und Salzwiesen. Nur vereinzelt in Wäldern. Hemiskotophil, hygrophil. (Reinke & Irmler 1994)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise