Drassyllus pusillus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Weibchen ungefähr 4 bis 5,5 mm, Männchen 3,5 bis 4,5 mm <ref name='Grimm'>{{Lit Grimm 1986 Gnaphosidae}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen ungefähr 4 bis 5,5 mm, Männchen 3,5 bis 4,5 mm <ref name='Grimm'>{{Lit Grimm 1986 Gnaphosidae}}</ref>.


'''Grundfarbe''' dunkel rotbraun bis schwarzbraun/schwarz; Metatarsi und Tarsi der '''Beine''' deutlich heller, gelblich. An den letzten beiden Beinpaaren weniger stark ausgeprägt. Hintere Mittelaugen vergrößert (typisch für die Gattung), Scpulae an Tarsus/Metatarsus I und II durch zwei mediane Reihen kurzer kräftiger Stacheln ersetzt.  
'''Grundfarbe''' dunkel rotbraun bis schwarzbraun/schwarz; Metatarsi und Tarsi der '''Beine''' deutlich heller, gelblich. An den letzten beiden Beinpaaren weniger stark ausgeprägt. Hintere Mittelaugen vergrößert (typisch für die Gattung), Scopulae an Tarsus/Metatarsus I und II durch zwei mediane Reihen kurzer kräftiger Stacheln ersetzt.  


Männchen mit dorsalem Scutum, knapp die Hälfte des Opisthosomas einnehmend.
Männchen mit dorsalem Scutum, knapp die Hälfte des Opisthosomas einnehmend.


Tibia des '''Pedipalpus''' des Pedipalpus dorsal mit einer Gruppe kräftiger, dicht stehender Stacheln <ref name="British Spiders I">{{Lit Locket & Millidge British spiders I 1951}}</ref>. Distale Medianapophyse charakteristisch. <ref name="Grimm"/>
Tibia des '''Pedipalpus''' dorsal mit einer Gruppe kräftiger, dicht stehender Stacheln <ref name="British Spiders I">{{Lit Locket & Millidge British spiders I 1951}}</ref>. Distale Medianapophyse charakteristisch. <ref name="Grimm"/>


'''Epigyne''' anterior mit auffälliger Leiste an den Vorwölbungen der Cuticularfalte, die lateral weit nach außen wandert <ref name="Grimm"/>.
'''Epigyne''' anterior mit auffälliger Leiste an den Vorwölbungen der Cuticularfalte, die lateral weit nach außen wandert <ref name="Grimm"/>.

Version vom 26. November 2012, 06:33 Uhr

Drassyllus pusillus (C. L. Koch, 1833)
Kleines Kammbein
Pusillus cf Tiefurt 08-06 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Drassyllus (Kammbeine)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027087
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.h== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh>=*
[D] Schleswig-Holsteinh==-D*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Prosthesima nigrita
  • Prosthesima pusilla
  • Zelotes nitidus
  • Zelotes pusillus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen ungefähr 4 bis 5,5 mm, Männchen 3,5 bis 4,5 mm (Grimm 1985).

Grundfarbe dunkel rotbraun bis schwarzbraun/schwarz; Metatarsi und Tarsi der Beine deutlich heller, gelblich. An den letzten beiden Beinpaaren weniger stark ausgeprägt. Hintere Mittelaugen vergrößert (typisch für die Gattung), Scopulae an Tarsus/Metatarsus I und II durch zwei mediane Reihen kurzer kräftiger Stacheln ersetzt.

Männchen mit dorsalem Scutum, knapp die Hälfte des Opisthosomas einnehmend.

Tibia des Pedipalpus dorsal mit einer Gruppe kräftiger, dicht stehender Stacheln (Locket & Millidge 1951). Distale Medianapophyse charakteristisch. (Grimm 1985)

Epigyne anterior mit auffälliger Leiste an den Vorwölbungen der Cuticularfalte, die lateral weit nach außen wandert (Grimm 1985).

Lebensraum

Euryöke Art ohne Bevorzugung eines bestimmten Habitats. In feuchten wie auch sehr trockenen Lebensräumen nachgewiesen. Z.B. feuchte Wälder, Waldsteppen, Auwiesen, Dünen, Heide und Halbtrockenrasen. (Grimm 1985)

Verbreitung

Drassyllus pusillus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2020).

In Deutschland weit verbreitet und recht häufig nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise