Gnaphosa lugubris: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körperlänge''' der Weibchen 8 bis 12 mm, der Männchen 7 bis 11 mm <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen 8 bis 12 mm, Männchen 7 bis 11 mm <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>.
 
Grundfarbe sehr dunkel, rotbraun bis schwarz. Beine Pedipalpen basal, Chelizeren und frontaler Prosomabereich dunkler.
 
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==Lebensraum==
==Lebensraum==

Version vom 13. März 2012, 12:08 Uhr

Gnaphosa lugubris (C. L. Koch, 1839)
Trauerplattbauchspinne
Lugubris Balsamine 09-02 02.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Gnaphosa (Eigentliche Plattbauchspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027248
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlands<?=3
[D] Brandenburg 1
[D] Bayern 2
[D] Bayern Av/A 2
[D] Bayern SL 2
[D] Mecklenburg-Vorp.es<<↓↓ 1
[D] Niedersachsen G
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) G
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinss<(↓)-D2
[D] Sachsen-Anhalt 3

Merkmale

Körperlänge: Weibchen 8 bis 12 mm, Männchen 7 bis 11 mm (Nentwig et al. 2012).

Grundfarbe sehr dunkel, rotbraun bis schwarz. Beine Pedipalpen basal, Chelizeren und frontaler Prosomabereich dunkler.

Epigyne mit deutlichem Scapus, dieser reicht ungefähr bis zur Mitte. Seitliche, mediane Vorwölbungen leicht geknickt.

Pedipalpus des Männchens mit distaler Apophyse, diese ohne ventral/dorsalen Knick. (Grimm 1985) Der Embolus besitzt basal einen spitzen Höcker, die retrolaterale (außenliegende) Tibialapophyse sehr spitz zulaufend (Ovtsharenko et al. 1992).

Lebensraum

An wärmebegünstigten Standorten (Trockenrasen, Felssteppen), in Heidegebieten und an feuchten Orten (Wiesen, Schilf), tagsüber unter Steinen, Rinde oder Moos, bis 2500 m Höhe (Nentwig et al. 2012).

Verbreitung

Europa bis Zentralasien (World Spider Catalog 2020)

In Deutschland nicht häufig gefunden, vor allem in den Mittelgebirgen. Im Osten einzelne Funde auch weiter nördlich (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Ähnliche Arten

Die etwas größere Gnaphosa lucifuga besiedelt ähnliche Lebensräume (manchmal auch zusammen mit Gnaphosa lugubris) und ist nur genitalmorphologisch sicher von dieser Art zu unterscheiden.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise