Drassodes lapidosus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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Blass gelbliche bis graugelbe, langbeinige Spinne. Die Chelizeren sind bei älteren Tieren dunkel bis schwarz. Vor allem die Männchen fallen durch ihre langen, schwarzen Chelizeren auf. Das Opisthosoma ist grau behaart.
'''Färbung''': Blass gelbliche bis graugelbe, langbeinige Spinne. Die Chelizeren sind bei älteren Tieren dunkel bis schwarz. Vor allem die Männchen fallen durch ihre langen, schwarzen Chelizeren auf. '''Opisthosoma''' grau behaart. Beine: Gut ausgebildete [[Anatomie von Spinnen|Scopula]] ermöglicht, an glatten Flächen empor zu laufen.


Dank gut ausgebildeter Fuß-[[Anatomie von Spinnen|Scopula]] ist die Art – wie alle ''{{Genus}}''-Arten – in der Lage, an glatten Flächen empor zu laufen.
==Lebensraum==
''{{PAGENAME}}'' bevorzugt warme und trockene Lebensräume. Sie ist dort meist unter Steinen zu finden, seltener unter loser Rinde von Kiefern. Ab und zu dringt die Art auch in Gärten, Terrassen und Wohnungen vor.


==Lebensraum==
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==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
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''{{PAGENAME}}'' und ''[[{{Genus}} cupreus]]'' sind sich äußerst ähnlich. Zur Bestimmung werden oft die Zähne an den Innenseiten der Chelizeren herangezogen. Da Übergangsformen existieren können diese Merkmale nicht immer zur eindeutigen Identifizierung herangezogen werden. Die taxonomische Stellung der beiden Arten ist seit einiger Zeit umstritten. <ref>{{Lit Bolzern Hänggi 2006 Drassodes lapidosus und Drassodes cupreus eine unendliche Geschichte}}</ref>
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|autor=Bolzern A. & Hänggi A.
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Drassodes lapidosus Chel 7-6150.jpg‎|Chelizere dorsal
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Drassodes lapidosus 2016-05-17 Zietschkuppe TH PedL.jpg|Pedipalpus von ventral
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Drassodes cf lapidosa pedi lateral.jpg|Pedipalpus von lateral
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DrassodesLapidosusMalePedipalpRetrolateralDrawing.jpg|Pedipalpus, retrolateral
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Drassodes lapidosus Ped 7-6153.jpg‎|Pedipalpus
Drassodes_lapidosus_palp_HLovbrekke.jpg|Pedipalpus
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Aktuelle Version vom 31. Mai 2025, 07:53 Uhr

Drassodes lapidosus (Walckenaer, 1802)
Gewöhnliche Steinplattenspinne
Lapidosus-cf Ettersberg 07-03 01.jpg
subadultes Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Drassodes (Steinplattenspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2023)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:026926
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh<(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinss<(↓)=2
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Drassus lapidicola

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen, 9,3 bis 14,7 mm, Männchen 6,0 bis 13,3 mm (Nentwig et al. 2023).

Färbung: Blass gelbliche bis graugelbe, langbeinige Spinne. Die Chelizeren sind bei älteren Tieren dunkel bis schwarz. Vor allem die Männchen fallen durch ihre langen, schwarzen Chelizeren auf. Opisthosoma grau behaart. Beine: Gut ausgebildete Scopula ermöglicht, an glatten Flächen empor zu laufen.

Lebensraum

Drassodes lapidosus bevorzugt warme und trockene Lebensräume. Sie ist dort meist unter Steinen zu finden, seltener unter loser Rinde von Kiefern. Ab und zu dringt die Art auch in Gärten, Terrassen und Wohnungen vor.

Auch auf alpinen Trockenweiden (Rief & Ballini 2017).

Verbreitung

Drassodes lapidosus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2016).

Ähnliche Arten

Drassodes lapidosus und Drassodes cupreus sind sich äußerst ähnlich. Zur Bestimmung werden oft die Zähne an den Innenseiten der Chelizeren herangezogen. Da Übergangsformen existieren können diese Merkmale nicht immer zur eindeutigen Identifizierung herangezogen werden. Die taxonomische Stellung der beiden Arten ist seit einiger Zeit umstritten. (Bolzern & Hänggi 2006)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise