Drassodes lapidosus

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Drassodes lapidosus (Walckenaer, 1802)
Stein-Mausspinne (Buchholz S. et al. 2010)
Lapidosus-cf Ettersberg 07-03 01.jpg
subadultes Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Drassodes
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ start X X X end _ _ _ _
_ _ _ start X X X end _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:026926
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s=(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinss<(↓)=2
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Drassus lapidicola

Merkmale

Körperlänge: 9 bis 15 mm (Weibchen) bzw. 6 bis 13 mm (Männchen) (Nentwig W. et al. 2012).

Blass gelbliche bis graugelbe, langbeinige Spinne. Die Chelizeren sind bei älteren Tieren dunkel bis schwarz. Vor allem die Männchen fallen durch ihre langen, schwarzen Chelizeren auf. Das Opisthosoma ist grau behaart.

Dank gut ausgebildeter Fuß-Scopula ist die Art – wie alle Drassodes-Arten – in der Lage, an glatten Flächen empor zu laufen.

Lebensraum

Auf alpinen Trockenweiden (Rief A & Ballini S 2017). Drassodes lapidosus bevorzugt warme und trockene Lebensräume. Sie ist dort meist unter Steinen zu finden, seltener unter loser Rinde von Kiefern. Ab und zu dringt die Art auch in Gärten, Terrassen und Wohnungen vor.

Verbreitung

Drassodes lapidosus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Ähnliche Arten

Drassodes lapidosus und Drassodes cupreus sind sich äußerst ähnlich. Zur Bestimmung werden oft die Zähne an den Innenseiten der Chelizeren herangezogen. Da Übergangsformen existieren können diese Merkmale nicht immer zur eindeutigen Identifizierung herangezogen werden. Die taxonomische Stellung der beiden Arten ist seit einiger Zeit umstritten. (Bolzern A. & Hänggi A. 2006)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H. (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Bolzern A. & Hänggi A. (2006): Drassodes lapidosus und Drassodes cupreus (Araneae: Gnaphosidae) – eine unendliche Geschichte. Arachnologische Mittteilungen 31, S. 16-22.
  • Buchholz S., V. Hartmann & M. Kreuels (2010): Rote Liste und Artenverzeichnis der Webspinnen - Araneae - in Nordrhein-Westfalen. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen 3. Fassung, Stand August 2010, S. 1–25.
  • Nentwig W., T. Blick, D. Gloor, A. Hänggi & C. Kropf (2012): Araneae, Spinnen Europas (Bestimmungsschlüssel). Universität Bern.
  • Rief A & Ballini S (2017): Erhebung der Spinnen und Weberknechte (Arachnida: Araneae, Opiliones) in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch (Südtirol, Italien) im Rahmen der Forschungswoche 2016. Gredleriana Vol. 17, S. 173–183.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17, abgerufen am 2016-06-6, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise