Tenuiphantes tenebricola

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Tenuiphantes tenebricola (Wider, 1834)
Schatten-Winkelweberchen
Tenuiphantes tenebricola female A6384 PP0834.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Tenuiphantes (Winkelweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012895
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh=(↓) *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Lepthyphantes tenebricola

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 2,4 bis 3,0 mm. (Roberts 1993)

Prosoma braun bis dunkelbraun, Rand dunkler. Sternum dunkelbraun bis schwarz. Chelizeren braun. Beine gelbbraun bis gelb. Tm Ⅰ: 0,23. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1996). Opisthosoma: Oberseite weißgrau mit den schwärzlichen Zeichnungen, die beiden vorderen dunklen Winkelflecke häufig miteinander verschmelzend oder verwaschen verschmelzend. Hinterer heller Gürtel über den Spinnwarzen sich nur eine kurze Strecke auf die Seitenfläche des Opisthosomas ausdehnend. Als Rest des hellen Seitenstreifens nur im vorderen Teile ein weißer Fleck (gutes Erkennungszeichen, auch für unreife Exemplare). Unterseite gleichmäßig dunkel bis schwarz.

Weibchen

Epigyne (unverwechselbar (Roberts 1996)): Scapus am hinteren Ende in der Mitte eine nach vorn ausbuchtende, vorspringende, stärker chitinisierte Querleiste (Wiehle 1956).

Männchen

Pedipalpus: Paracymbium mit zwei Zähnchen, die gewöhnlich durch einen Steg miteinander verbunden sind (Roberts 1996). Am Paracymbium der Zahn im Winkel des Endastes länger und stärker chitinisiert als der Zahn am Querast. An der Lamella characteristica vor den rechtwinklig umbiegenden Endspitzen ein durchsichtiger, schwer zu erkennender, gezackter Anhang. (Wiehle 1956)

Ähnliche Arten

Grundsätzlich ähneln sich alle Arten der tenuis-Gruppe (diese Seite hat einen Bestimmungsschlüssel für diese Gruppe).

Lebensraum

Bewohnt die Bodenbedeckung der Laubwälder; ganz besonders häufig scheint die Art in Buchenwäldern zu sein. In alpinen Zirbel- und Lärchenwäldern, sowie Mähwiesen (Rief & Ballini 2017).

Ökologischer Typ: ombrophil-hemihygrophil (Wiehle 1956).

Verbreitung

Europa bis Asien (World Spider Catalog Association 2017).

Der Nachweis von Tenuiphantes tenebricola für Portugal beruht auf einer Fehlbestimmung in Verwechslung mit Tenuiphantes tenuis; Tenuiphantes tenebricola wurde deshalb aus der Checkliste für Portugal gestrichen (Bosmans et al. 2010).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise