Runcinia grammica

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Runcinia grammica (C. L. Koch, 1837)
Runcinia-grammica Ungarn-Puszta 09-08 04.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Runcinia
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ _ start X end _ _ _ _
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:031065
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandes??=R
[D] Sachsen 3
[SK] Slowakei E
Synonyme
  • Runcinia cerina
  • Runcinia lateralis

Runcinia grammica ist die Typusart der Gattung.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4 bis 6 mm, Männchen 2,5 bis 3,5 mm (Roberts M. J. 1995).

Das Prosoma des Weibchens ist graubraun mit einem weißen Mittelstrich und jeweils einem dunklen Strich an den Seiten. Über dem Augenbereich verläuft eine weiße Querlinie. Das Opisthosoma ist hell, weiß oder gelblich, mit 2 dunkleren Längsstreifen, die direkt hinter dem Prosoma beginnen und zum Körperende hin V-förmig auseinanderlaufen. An den Seiten befinden sich ebenfalls dunkle Längsbinden. Das Opisthosoma ist etwas länger als breit.

Das Männchen sieht dem Weibchen sehr ähnlich, hat jedoch ein dunkleres Opisthosoma (Bellmann H. 2010).

Lebensraum

Runcinia grammica ist häufig im Gras, auf blühenden Pflanzen und Sträuchern zu finden, die an sonnigen Orten stehen (Bellmann H. 2010).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet, St. Helena, Südafrika und Lesotho (World Spider Catalog Association 2015). Im Mittelmeergebiet häufig, in Deutschland sehr selten gefunden (Bellmann H. 2010).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H. (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Roberts M. J. (1995): Collins Field Guide. Spiders of Britain & Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2015): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 16.5, abgerufen am 2015-08-08, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise