Porrhomma oblitum

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Porrhomma oblitum (O. P.-Cambridge, 1871)
Auenkleinauge
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Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Porrhomma (Kleinaugen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012421
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten G
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschlandmh===*
[D] Berlins===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s= *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[SE] Schweden NT

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,4 bis 2,0 mm, Männchen 1,1 bis 2,0 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig, Augen hintere Augenreihe gerade, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen, Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig, Sternum glatt, nach hinten verlängert, Beine Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, eine prolaterale Borste auf Femur Ⅰ, eine prolateral Borsten auf Tibia Ⅰ, Lage des Tm Ⅰ in Klassen: 0,30–0,39 mm, Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit 2 dorsalen Borsten, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-2-2, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln, Opisthosoma einfarbig, unauffällig (Stäubli 2013).

Weibchen

Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden, Epigyne mit Atrium/Grube, vorgewölbt, Vulvenstrukturen (z. Bsp. Rezeptacula) deutlich durchscheinend (Stäubli 2013).

Männchen

Kopfregion unauffällig, Pedipalpen Femur und Patella unauffällig, Tibia einer oder mehreren Borsten, Cymbium Rand unregelmäßig, mit Einbuchtungen/Ausbuchtungen, Paracymbium komplex, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica (Stäubli 2013).

Lebensraum

In Auenbereichen des Flachlandes (Nentwig et al. 2015). In Nordseesalzwiesen, bisweilen im Moor und im Feuchtgrünland (Reinke & Irmler 1994).

Verbreitung

Europa (World Spider Catalog 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise