Marpissa muscosa

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Marpissa muscosa (Clerck, 1757)
Rindenspringspinne
Muscosa HeiligesMeer 08-10 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Marpissa
Reifezeit (Harvey et al. 2014)
Monat:123456789101112
_ _ _ start X X X X end _ _ _
_ _ _ start X X X X end _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:034477
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien *
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlin???=D
[D] Brandenburg *
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] MVs== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWh=?=*
[D] SHmh===*
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme
  • Marpessa muscosa

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 8 bis 10 mm, Männchen 6 bis 8 mm (Roberts M. J. 1995). Lemke ermittelte für Weibchen eine Länge von bis zu 11,3 mm (Lemke M. 2009).

Auffallend große Tiere (eine der größten Springspinnen Mitteleuropas) mit braungrauer Grundfarbe.

Der Körper trägt ein verwaschenes Muster aus hellbraunen und weißlichen Härchen. Im hinteren Teil des Opisthosomas ist es am deutlichsten ausgebildet und bildet oftmals einen breiten, gezackten Längsstreifen. Dieser ist meist schwarz gerandet mit innenliegenden, helleren Zeichnungselementen. Lateral ist der Hinterleib dunkler, mitunter fast schwarz.

Die Beine sind gelbbraun und hell behaart. Das 1. Beinpaar ist auch bei den Weibchen deutlich kräftiger, länger und dunkler gefärbt.

Die Stirn der Weibchen trägt unter den Augen einen breiten gelben Querstreifen.

Die Männchen wirken insgesamt etwas dunkler und kontrastreicher gefärbt. Auf dem Hinterleib können anstelle des Längsstreifens mehrere Paare dunkler Winkelflecken ausgebildet sein.

Lebensraum

Häufig an Baumstämmen und Bretterzäunen (Bösenberg W. 1899). Der ursprüngliche Lebensraum der Art ist Baumrinde, vorzugsweise die von Nadelbäumen in Moor und Heidegebieten. Inzwischen wird sie aber auch häufig an Gebäuden gefunden.

Reifezeit

Reife Tiere sind im Frühling und im Sommer zu finden. Reife Weibchen wahrscheinlich das ganze Jahr über. (Roberts M. J. 1995)

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bösenberg W. (1899): Die Spinnen der Rheinprovinz. Verh. Nat. Ver. Rheinl. Westf. (Stuttgart) 56, S. 69–131.
  • Harvey, P. [Koord.] (2014): Spider and Harvestman Recording Scheme. British Arachnological Society.
  • Lemke M. (2009): Datensammlung zu Marpissa muscosa. wiki.spinnen-forum.de, 1 S.
  • Roberts M. J. (1995): Collins Field Guide. Spiders of Britain & Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17.5, abgerufen am 2016-12-23.

Quellen der Nachweise