Hypositticus pubescens

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Hypositticus pubescens (Fabricius, 1775)
Sitticus-pubescens Clodra 09-05 04.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Hypositticus
Reifezeit (Bellmann H. 2010)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:036261
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlinss===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg V
[D] Bayern G
[D] Bayern Av/A G
[D] Bayern OG G
[D] Bayern SL G
[D] Bayern T/S G
[D] MV?== D
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWh===*
[D] SHss?==*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme
  • Attus pubescens
  • Sitticus pubescens
  • Sittipub pubescens

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4 bis 5 mm, der Männchen um 4 mm (Roberts M. J. 1995).

Weibchen

Prosoma heller, insbesondere die Kopfplatte. Insgesamt hellgrau behaart. Gesichtsfeld ähnlich wie beim Männchen, Pedipalpen und Sternum jedoch heller (Metzner H. 2014). Opisthosoma ebenfalls heller und mehr grau behaart, mit ähnlichem Fleckenmuster. Färbung kann sehr variabel sein (siehe Collage). Beine ähnlich denen des Männchens, mitunter aber kontrastärmer.

Männchen

Prosoma mit dunkler, schwarzbrauner Kopfplatte, restlicher dorsaler Bereich heller. Clypeus mit hellen Haaren, Augenfeld weiß behaart. Chelizeren und Labium rostbraun, Maxillen ebenso, aber distal weiß. Sternum dunkelbraun, mit orangenen Punkten und weißen Haaren. (Metzner H. 2014) Opisthosoma dunkelbraun bis hellbraun, mit einer Zeichnung aus kleineren und im hinteren Bereich größeren hellen Flecken. Flanken hell behaart. Ventral beige bis cremefarben. Beine orangebraun, schwarz und weiß geringelt. Pedipalpus hell behaart mit dunklem Cymbium und mit großer, leicht gebogener Tibialapophyse.

Lebensraum

An Mauern und auf Rinde (Nentwig W. et al. 2012). Roberts beschreibt sie als vorrangig synanthrope Art. Sie sei an Hauswänden, Zäunen und manchmal auch in Wohnungen zu finden und nur manchmal an Baumstämmen und Steinen in größerer Entfernung zu Häusern (Roberts M. J. 1995). Häufig auf Mauern und an Gebäuden (Bösenberg W. 1899).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H. (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Bösenberg W. (1899): Die Spinnen der Rheinprovinz. Verh. Nat. Ver. Rheinl. Westf. (Stuttgart) 56, S. 69–131.
  • Metzner H. (2014): The World of Jumping Spiders.
  • Nentwig W., T. Blick, D. Gloor, A. Hänggi & C. Kropf (2012): Araneae, Spinnen Europas (Bestimmungsschlüssel). Universität Bern.
  • Roberts M. J. (1995): Collins Field Guide. Spiders of Britain & Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.

Quellen der Nachweise