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Version vom 12. November 2013, 12:53 Uhr
| Lycosa singoriensis (Laxmann, 1770) | |||||||||||||||||||||
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| Südrussische Tarantel | |||||||||||||||||||||
| Weibchen | |||||||||||||||||||||
| Systematik | |||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | |||||||||||||||||||||
| Familie: Lycosidae (Wolfspinnen) | |||||||||||||||||||||
| Gattung: Lycosa | |||||||||||||||||||||
| Verbreitung in Europa[Quellen] | |||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen | |||||||||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:018396 | |||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||
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| Synonyme und weitere Kombinationen | |||||||||||||||||||||
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Merkmale
Körperlänge: Weibchen erreichen 18 bis 31 mm, Männchen 14 bis 27 mm (Nentwig et al. 2012). Bellmann gibt für die Weibchen bis zu 35 mm an (Bellmann 2010).
Prosoma dunkel, mit lichter grauer Behaarung. Im hinteren Bereich mit angedeuteter Radiärzeichnung. Chelizeren und Pedipalpen proximal gelblich-orange.
Opisthosoma graubraun bis braun. Im vorderen Bereich dorsal mit dunklem Spießfleck, dahinter anschließend helle Winkelflecken, an den äußeren Spitzen zusätzliche helle Punkte. Dadurch erscheinen zwei helle Punktreihen auf dem Hinterleib.[Literaturzitat fehlt]
Die Beine sind äußerst kräftig, grau und mit einer hellen Ringelung versehen.
Taxonomie
Die Art wurde in der Vergangenheit wiederholt von verschiedenen Autoren der Gattung Allohogna zugeordnet. Auch heute ist die Gattungszugehörigkeit noch nicht vollständig geklärt. (World Spider Catalog 2020)
Lebensraum
Sandige Steppen, mitunter auch auf salzhaltigen Böden (Bellmann 2010).
Verbreitung
Vorwiegend Ost- und Südosteuropa (Nentwig et al. 2012). Kommt in Niederösterreich vor (Sauer & Wunderlich 1997).
Lebensweise
Gräbt eine Wohnhöhle, die bis zu 50 cm tief in den Untergrund hinabreichen kann. Der äußere Rand um die Öffnung wird mit Spinnseide befestigt, wobei Pflanzenteile locker mit eingewoben werden. (Bellmann 2010) Die Tiere verbringen den Tag in ihrer Wohnröhre und streifen nachts umher. Nach dem Giftbiss wird gewartet, bis die Beute leblos ist und diese anschließend unter Beigabe von Magensaft mazeriert. (Sauer & Wunderlich 1997)
Bilder
- Weibchen
- Männchen
Quellen
- Bellmann H (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Sauer F & Wunderlich J (1997): Die schönsten Spinnen Europas nach Farbfotos erkannt. Fauna-Verlag. 5. Auflage. ISBN 3-923010-03-6, 296 S.
- World Spider Catalog (2020): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch, doi:10.24436/2.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.