Thyreosthenius parasiticus: Unterschied zwischen den Versionen

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(Lebensraum: Ergänzungen über Funde in Schweden)
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Version vom 14. Juli 2013, 19:31 Uhr

Thyreosthenius parasiticus (Westring, 1851)
Wald-Scheitelspinnchen
Thyreosthenius parasiticus 1024.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Thyreosthenius (Scheitelspinnchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012919
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinmh==*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lophocarenum turgidum
  • Walckenaera beckii

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen werden beide 1,5 bis 1,9 mm groß (Nentwig et al. 2012).

Prosoma ist gelbbraun-braun, beim Männchen mit flachem, zweiteiligem Scheitelhügel. Beine sind gelblich-braun. Opisthosoma ist gelbgrau-grau. (Nentwig et al. 2012)

Tibia des männlichen Pedipalpus mit zwei unterschiedlichen Apophysen (Nentwig et al. 2012).

Ähnliche Art: Bei der Schwesterart Thyreosthenius biovatus hat das männliche Prosoma einen sehr hohen, zweiteiligen, kugeligen Scheitelhügel, Pedipalpus hat 2 ungefähr gleichlange Apophysen. Die Epigyne des Weibchens ist ungefähr viereckig, reicht hinten über die Epigastralfurche. (Nentwig et al. 2012)

Wiehleformel: 1-1-1-1 (Roberts 1993)

Lebensraum

An Stellen mit ausgeglichenem Mikroklima; ohne besondere Biotopbindung (Nentwig et al. 2012). In zahlreichen Fällen wurde diese Art unter Rinde auf morschen Baumstümpfen gefunden; auch zusammen mit Ameisen. Die meisten Funde stammen jedoch aus Gesiebe von Moos und Laub. (Tullgren 1955)

Verbreitung

Holarktisch verbreitet. (Platnick 2013)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise