Cheiracanthium mildei: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12. Oktober 2011, 18:07 Uhr

Cheiracanthium mildei L. Koch, 1864
Hausdornfinger
Mildei Mannheim 07-05 04.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Miturgidae (Wanderspinnen)
Gattung: Cheiracanthium (Echte Dornfinger)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:023374
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NE
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschland nb
[D] Berlin nb
[D] Baden-Württembergss *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cheiracanthium cretense

Merkmale

Prosomalänge beim Männchen bis 3,8 mm, beim Weibchen bis 4.5 mm. Fehler! Referenz name='spimi' kann nicht zugeordnet werden

Prosoma und Beine grünlich beige, ohne Zeichnung. Opisthosoma gelblich mit schwach sichtbarem dunklerem Herzfleck.

Das Männchen besitzt als einzige der in Mitteleuropa vorkommenden Arten eine zweite, dorsale Tibialapophyse und einen kurzen Cymbiumsporn. Die Weibchen sind durch das Fehlen der Epigynengrube charakterisiert. (Muster et al. 2008)

Verbreitung

Cheiracanthium mildei kommt ursprünglich in Südeuropa vor. Die Art dringt aber in den letzten Jahren über die warmen Flusstäler nach Norden vor. (Nentwig et al. 2012)

Lebensraum

In Mitteleuropa kommt die Art häufig synanthrop vor und wurde inzwischen mehrmals in Wohngebäuden gefunden. (Muster et al. 2008)

Bilder

Weblinks

Nachweiskarten

Weitere Weblinks

Quellen

  • Bellmann H (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Muster, C., A. Herrmann, S. Otto & D. Bernhard (2008): Zur Ausbreitung humanmedizinisch bedeutsamer Dornfinger-Arten Cheracanthium mildei und C. punctorium in Sachsen und Brandenburg (Araneae:Miturgidae). Arachnol. Mitt. 35, 13–20.
  • Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.

Quellen der Nachweise