Steatoda triangulosa: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 28. März 2011, 08:33 Uhr

Steatoda triangulosa (Walckenaer, 1802)
Dreiecks-Fettspinne
Steatoda tri. gönner 1.jpg
Weibchen mit Beute
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Steatoda (Fettspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:008125
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NE
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschland nb
[D] Berlin nb
[D] Baden-Württembergs *
[D] Bayern D
[D] Bayern SL D
[D] Mecklenburg-Vorp.es nb
[D] Nordrhein-Westfalenss>=*
[D] Sachsen-Anhalt 0
[NO] Norwegen NA
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Teutana triangulosa

Merkmale

Weibchen werden 4 bis 5,2 mm groß, Männchen 3,5 bis 4 mm. (Roberts 1996)

Prosoma dunkelbraun. Beine hellbraun, alle Glieder distal dunkel geringelt. Opisthosoma ähnlich wie bei Steatoda bipunctata, jedoch deutlich gezeichnet mit einer Reihe von verbundenen, hellen Rauten. Opisthosoma seitlich hell. (Bellmann 2001) Prosoma und Sternum sind fein pockig genarbt.

Verbreitung

Steatoda triangulosa ist weltweit verbreitet, (World Spider Catalog 2020) fehlt aber anscheinend im nördlichen Deutschland und wurde auch in Nordeuropa bisher nicht nachgewiesen. (Kronestedt 2001) (Scharff & Gudik-Sørensen O 2011) (Koponen 2008)

Lebensraum

In Südeuropa auch im Freiland zu finden, in Mitteleuropa jedoch hauptsächlich in Gebäuden. (Bellmann 2001) Auch außen an Gebäuden anzutreffen.

Lebensweise

Steatoda triangulosa baut – wie die meisten Kugelspinnen – ein dreidimensionales Netz aus Struktur- und Klebefäden. Dafür spinnt sie von einem Versteck aus mehrere Strukturfäden radial abwärts und seitlich zu gegenüberliegenden Flächen oder Gegenständen. Anschließend wandert sie an einem dieser Fäden entlang und lässt sich in regelmäßigen Abständen auf das darunterliegende Substrat herab. Dort befestigt sie nun einen einzelnen Faden, der beim Hochklettern am unteren Ende mit klebriger Spinnseide versehen wird. In einem Netz finden sich meist mehrere solcher „Klebfadenschienen” in verschiedenen Stadien. Insgesamt braucht die Spinne ein paar Nächte zum Anlegen eines ausgedehnten Netzes. (Benjamin S. P. & Zschokke S. 2002) Hauptsächlich fängt sie damit laufende Insekten, darunter auch oft Ameisen. (Roberts 1996)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise