Carinostoma elegans batorligetiense: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Penis''': Der Kopf des [[Anatomie_der_Weberknechte#Unterseite|Penis]] (Glans) ist dorsoventral flach und trägt 5 bis 7 kräftige, kegelförmige Zähne auf beiden Seiten (bei ''[[Carinostoma elegans elegans|C. elegans elegans]]'' sind es 8 auf jeder Seite). Der Ramus des Glans (kleiner distaler Vorsprung) ist schmal, seine Form variiert von Individuum zu Individuum. | '''Penis''': Der Kopf des [[Anatomie_der_Weberknechte#Unterseite|Penis]] (Glans) ist dorsoventral flach und trägt 5 bis 7 kräftige, kegelförmige Zähne auf beiden Seiten (bei ''[[Carinostoma elegans elegans|C. elegans elegans]]'' sind es 8 auf jeder Seite). Der Ramus des Glans (kleiner distaler Vorsprung) ist schmal, seine Form variiert von Individuum zu Individuum.{{Zitat}} | ||
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Version vom 9. Dezember 2012, 17:55 Uhr
| Carinostoma elegans batorligetiense (Szalay, 1951) |
|---|
| Körper des Männchens |
| Systematik |
| Ordnung: Opiliones (Weberknechte) |
| Familie: Nemastomatidae (Fadenkanker) |
| Gattung: Carinostoma |
| Verbreitung in Europa[Quellen] |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
|
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
Syn. Nemastoma elegans var. batorligetiense
Systematik
Die Unterart wurde von Szalay 1951 als Nemastoma elegans var. batorligetiense beschrieben. Im Jahr 1990 wurde sie von Loksa zur Unterart Carinostoma elegans batorligetiense erhoben. Der taxonomische Status der Unterart ist nicht geklärt, weil auch die aktuelle Checkliste auf älterer Literatur basiert, welche die Unterart noch als Variation listen. Da Variationen in der Tiertaxonomie nicht mehr üblich sind, wird Carinostoma elegans var. batorligetiense in neuerer Literatur meistens als ein Synonym für Carinostoma elegans betrachtet (Lengyel & Murányi 2006) (Loksa 1990).
→ siehe auch Artartikel zu Carinostoma elegans
Merkmale
Kleiner, schwarzer Weberknecht mit zwei deutlichen Silberflecken auf dem Prosoma und zwei kleineren auf dem Opisthosoma. Im Gegensatz zu Carinostoma elegans elegans besitzt diese Unterart immer zwei Flecken auf Opisthosoma und nie einen Streifen.[Literaturzitat fehlt]
Penis: Der Kopf des Penis (Glans) ist dorsoventral flach und trägt 5 bis 7 kräftige, kegelförmige Zähne auf beiden Seiten (bei C. elegans elegans sind es 8 auf jeder Seite). Der Ramus des Glans (kleiner distaler Vorsprung) ist schmal, seine Form variiert von Individuum zu Individuum.[Literaturzitat fehlt]
Die Pedipalpus-Tibia ist kürzer als bei C. elegans elegans (Martens 1978) (Loksa 1990).
Lebensraum
Im Gegensatz zu C. elegans elegans, und anderen Vertretern der Familie, kommt diese Unterart im Flachland vor. Sie wurde in der Nähe eines Hochmoors in einem Stieleichen-Silbelinden-Wald und auf feuchten Wiesen gefunden. (Loksa 1990)
Verbreitung
Die Unterart kommt Nordostungarn im Nyírség-Gebiet in der Nähe des Hochmoors Bátorliget vor. Sie ist die einzige bekannte endemische Weberknechtart Ungarns. (Loksa 1990)
Bilder
Weblinks
Quellen
- Lengyel GD & Murányi D (2006): Data to the Hungarian harvestman (Opiliones) fauna. Folia Historico Naturalia Musei Matraensis 30, S. 117–128.
- Loksa I (1990): The Harvestmen (Opiliones) fauna of the Bátorliget Nature Reserves (NE Hungary) [in: Mahunka S (ed.: The Bátorliget Nature Reserves - after forty years 1990]. Hungarian Natural History Museum, Budapest, S. 685–689.
- Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.