Trogulus tricarinatus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 5,3 bis 5,8 mm (selten 4,7 mm), Männchen 4,6 bis 6,5 mm. ''{{PAGENAME}}'' ist die kleinste ''Trogulus''-Art.<ref name="martens"/>


Das Endglied des Tarsus des Laufbeins II ist fast doppelt so lang wie das Grundglied, wobei dieses Bein länger als der Körper des Tieres ist. Die Proportionen des II. Laufbeins sind jedoch insgesamt recht variabel. Die dorsale Färbung und Zeichnung ist einheitlich erdbraun. Der '''Pedipalpus''' ist ohne spezifische Besonderheiten.<ref name="martens"/>
Das Endglied des Tarsus des Laufbeins {{II}} ist fast doppelt so lang wie das Grundglied, wobei dieses Bein länger als der Körper des Tieres ist. Die Proportionen von Laufbein {{II}} sind jedoch insgesamt recht variabel. Die dorsale Färbung und Zeichnung ist einheitlich erdbraun. Der '''Pedipalpus''' ist ohne spezifische Besonderheiten.<ref name="martens"/>
 
==Ähnliche Arten==
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Besiedelt sehr unterschiedliche Habitate. Vorzugsweise jedoch Waldformationen von bodenfeuchten Auwaldgesellschaften über mesophile Wälder bis hin zu vergleichsweise trockenen Wäldern auf Sandboden (z. B. Kiefernwald). Kommt ebenso in trockenen Gebüschen und auf Trockenrasen vor. Wurde in Höhen von nahe Meeresniveau bis 2000 m ü. NN nachgewiesen.<ref name="martens"/>
Besiedelt sehr unterschiedliche Habitate. Vorzugsweise jedoch Waldformationen von bodenfeuchten Auwaldgesellschaften über mesophile Wälder bis hin zu vergleichsweise trockenen Wäldern auf Sandboden (z. B. Kiefernwald). Kommt ebenso in trockenen Gebüschen und auf Trockenrasen vor. Wurde in Höhen von nahe Meeresniveau bis 2000 m ü. NN nachgewiesen.<ref name="martens"/>
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==Lebensweise==
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Mehrjährige Art. Ablage der Eier wie bei ''[[Trogulus nepaeformis]]'' in leere Schneckengehäuse, mit derbem Gespinst nach außen isoliert<ref name="martens"/>. ''{{PAGENAME}}'' verbreitet sich nahezu ausschließlich {{begriff|parthenogenetisch|eingeschlechtlich, das heißt, Nachkommen entstehen aus einzelnen unbefruchteten Eizellen}}<ref name='Martens 2021'>{{Lit Martens 2021 Vier Dekaden Weberknechtforschung}}</ref>.
 
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==Weblinks==
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==Quellen==
==Quellen==

Aktuelle Version vom 23. November 2024, 16:13 Uhr

Trogulus tricarinatus (Linnaeus, 1767)
Kleiner Brettkanker
Trogulus sp-020411-moelln-(600px).jpg
Trogulus tricarinatus
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Trogulidae (Brettkanker)
Gattung: Trogulus
Reifezeit (Martens 1978)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlin *
[D] Sachsen-Anhalt V
[NO] Norwegen DD
[SE] Schweden NT

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5,3 bis 5,8 mm (selten 4,7 mm), Männchen 4,6 bis 6,5 mm. Trogulus tricarinatus ist die kleinste Trogulus-Art. (Martens 1978)

Das Endglied des Tarsus des Laufbeins Ⅱ ist fast doppelt so lang wie das Grundglied, wobei dieses Bein länger als der Körper des Tieres ist. Die Proportionen von Laufbein Ⅱ sind jedoch insgesamt recht variabel. Die dorsale Färbung und Zeichnung ist einheitlich erdbraun. Der Pedipalpus ist ohne spezifische Besonderheiten. (Martens 1978)

Ähnliche Arten

Grundsätzlich ähneln sich alle Trogulus-Arten.

Endglied Beinpaar 2 Troglus sp 2014-04-12 Ratekau-foto.jpg Für die Bestimmung von Trogulus tricarinatus kommt es auf die Länge der ersten beiden Glieder des 2. Beinpaars an. Wenn die Gesamtspanne dieser beiden Glieder 1,2 mm nicht überschreitet, handelt es sich sicher um Trogulus tricarinatus.

Lebensraum

Besiedelt sehr unterschiedliche Habitate. Vorzugsweise jedoch Waldformationen von bodenfeuchten Auwaldgesellschaften über mesophile Wälder bis hin zu vergleichsweise trockenen Wäldern auf Sandboden (z. B. Kiefernwald). Kommt ebenso in trockenen Gebüschen und auf Trockenrasen vor. Wurde in Höhen von nahe Meeresniveau bis 2000 m ü. NN nachgewiesen. (Martens 1978)

Oft halten sich die Tiere unter Holz, Schutt, alten Backsteinen, Betonblöcken und in der oberen Bodenschicht auf. (Wijnhoven 2005)

Fundort von Trogulus tricarinatus in Mölln (Schleswig-Holstein, Deutschland). Halbfeuchte Laubstreu vor feuchtem Weideland im April.

Lebensweise

Mehrjährige Art. Ablage der Eier wie bei Trogulus nepaeformis in leere Schneckengehäuse, mit derbem Gespinst nach außen isoliert (Martens 1978). Trogulus tricarinatus verbreitet sich nahezu ausschließlich parthenogenetisch (Martens 2021).

Trogulus tricarinatus verfolgt Schnecken selbst bis in die hinteren Windungen des Gehäuses und vermag die Weichkörper völlig daraus zu entfernen (Martens 1978).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise