Agyneta gulosa: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Männchen und Weibchen erreichen 1,8 bis 2,0 mm <ref name="unib">{{Lit uniBern}}</ref>.
'''Körperlänge''': Männchen und Weibchen erreichen 1,8 bis 2,0 mm <ref name="unib">{{Lit uniBern}}</ref>.


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'''Prosoma''' dunkelbraun mit undeutlichem dunkleren Radiärmuster. Sternum dunkelbraun bis schwarz. Chelizeren heller als Kopfbereich. '''Beine''' gelbbraun. '''Opisthosoma''' dunkel grauschwarz.{{Zitat}}
 
'''Prosoma''' dunkelbraun, Rand, Rückengrube und Radiärstreifen dunkler; Koptteil kaum erhaben. Clypeus der Länge nach kürzer als die Augenregion. '''Chelizeren''' etwas heller als das Prosoma. Sternum dunkelbraun bis schwarz, auch die Gnathocoxen dunkelbraun, schwärzlich angelaufen, Unterlippe ganz schwarz. '''Beine''' gelbbraun, aber von den Coxen an mit schwärzlichen Stellen.<ref name='Wiehle 1956'>{{Lit Wiehle 1956 Spinnentiere oder Arachnoidea Familie Linyphiidae-Baldachinspinnen}}</ref> [[Wiehleformel]]: 2-2-2-2 <ref name="Roberts">{{Roberts sogb vol2}}</ref>. '''Opisthosoma''' mit dunkelbrauner Grundfarbe und schwärzlichen Sternum, so dass das Opisthosoma fast schwarz erscheint<ref name='Wiehle 1956'/>.
 
===Weibchen===
'''Pedipalpus''' braun, die beiden letzten Glieder dunkler<ref name='Wiehle 1956'/>.


'''Prosoma''' dunkelbraun mit undeutlichem dunkleren Radiärmuster. Sternum dunkelbraun bis schwarz. Chelizeren heller als Kopfbereich. '''Beine''' gelbbraun. '''Opisthosoma''' dunkel grauschwarz.{{Zitat}}
===Männchen===
'''Chelizeren''' stark divergierend,. an den Seiten fast ganz herab mit borstentragenden Höckern besetzt; Klauen sehr lang, sichelartig gebogen. '''Pedipalpus''': Tib. und Tars. schwärzlich verdunkelt, Tibia glockenförmig, am Vorderrand dorsal in eine stärker chitinisierte „Ecke“ ({{autor|L. Koch}}) aus­ gezogen. Cymbium innen an der Basis in einen gekrümmten, am Ende aufwärts gebogenen „Sporn“ (L. Koch) verlängert. Lamella characteristica eigentümlich, die einzelnen Zähne allerdings nicht ganz konstant, worauf schon {{autor|Jackso}} hinweist.<ref name='Wiehle 1956'/>


==Lebensraum==
==Lebensraum==
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==Quellen==
==Quellen==

Version vom 1. Februar 2015, 15:57 Uhr

Agyneta gulosa (C. L. Koch, 1869)
Bergwiesen-Boxerweberchen
Meioneta-gulosa Magne-Farlund f.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Agyneta (Boxerweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011643
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[D] Deutschlands===*
[D] Baden-Württemberges D
[D] Niedersachsen 1
[D] Niedersachsen (H) 1
[D] Nordrhein-Westfalenex=0
[D] Schleswig-Holsteines???R
[D] Sachsen-Anhalt 0
[NO] Norwegen LC
[SK] Slowakei VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Meioneta gulosa

Merkmale

Körperlänge: Männchen und Weibchen erreichen 1,8 bis 2,0 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma dunkelbraun mit undeutlichem dunkleren Radiärmuster. Sternum dunkelbraun bis schwarz. Chelizeren heller als Kopfbereich. Beine gelbbraun. Opisthosoma dunkel grauschwarz.[Literaturzitat fehlt]

Prosoma dunkelbraun, Rand, Rückengrube und Radiärstreifen dunkler; Koptteil kaum erhaben. Clypeus der Länge nach kürzer als die Augenregion. Chelizeren etwas heller als das Prosoma. Sternum dunkelbraun bis schwarz, auch die Gnathocoxen dunkelbraun, schwärzlich angelaufen, Unterlippe ganz schwarz. Beine gelbbraun, aber von den Coxen an mit schwärzlichen Stellen. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1993). Opisthosoma mit dunkelbrauner Grundfarbe und schwärzlichen Sternum, so dass das Opisthosoma fast schwarz erscheint (Wiehle 1956).

Weibchen

Pedipalpus braun, die beiden letzten Glieder dunkler (Wiehle 1956).

Männchen

Chelizeren stark divergierend,. an den Seiten fast ganz herab mit borstentragenden Höckern besetzt; Klauen sehr lang, sichelartig gebogen. Pedipalpus: Tib. und Tars. schwärzlich verdunkelt, Tibia glockenförmig, am Vorderrand dorsal in eine stärker chitinisierte „Ecke“ (L. Koch) aus­ gezogen. Cymbium innen an der Basis in einen gekrümmten, am Ende aufwärts gebogenen „Sporn“ (L. Koch) verlängert. Lamella characteristica eigentümlich, die einzelnen Zähne allerdings nicht ganz konstant, worauf schon Jackso hinweist. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Gebirgsart. Agyneta gulosa wird auf Wiesen über 1000 m gefunden (Nentwig et al. 2012). Die Art ist ans den Alpen einerseits und ans den nor­dischen Ländern andererseits (Schweden) bekannt, in England wurde sie — wie auch andere montane Arten — in weit geringerer Höhe beobachtet; die untere Grenze ihres Vorkommens wird dort mit <100 m angegeben. (Wiehle 1956)

Verbreitung

Agyneta gulosa ist paläarktisch verbreitet (Platnick 2013). In Deutschland bisher nur sehr selten gefunden. Die meisten Nachweise stammen aus den Alpen. (Staudt A. 2008)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise