Gesiebekiste: Unterschied zwischen den Versionen

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<gallery caption='Handhabung der Gesiebekiste' widths='200px'>
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Bild:Gesiebekiste (1).jpg|Die {{PAGENAME}} besteht aus einer Kiste mit dazu passender Leseschale aus Kunststoff
Bild:Gesiebekiste (1).jpg|Die {{PAGENAME}} besteht aus einer Kiste mit dazu passender Leseschale aus Kunststoff
Bild:Gesiebekiste (2).jpg|'''Schritt 1:''' Die Kiste wird in die Schale gestellt und mit Substrat (hier Laubstreu) gefüllt (dabei sollte Handschuhe getragen werden). Wie viel eingefüllt wird, hängt davon ab, wie viel unzersetztes Pflanzenmaterial und Mineral in der Leseschale landet. Ist es so viel, dass man nichts mehr findet, muss man die Substratmenge mindern. Das muss man von Standort zu Standort ausprobieren.
Bild:Gesiebekiste (2).jpg|'''Schritt 1:''' Die Kiste wird in die Schale gestellt und mit Substrat (hier Laubstreu) gefüllt (dabei sollten Handschuhe getragen werden). Wie viel eingefüllt wird, hängt davon ab, wie viel unzersetztes Pflanzenmaterial und Mineral in der Leseschale landet. Ist es so viel, dass man nichts mehr findet, muss man die Substratmenge mindern. Das muss man von Standort zu Standort ausprobieren.
Bild:Gesiebekiste (3).jpg|'''Schritt 2:''' Das Substrat wird durch Auf- und Abbewegungen ausgesiebt. Es schadet nicht, wenn man vorher mit den Händen bereits dafür sorgt, dass gestörte Arthropoden darin nach unten fallen.<br/>Zum Sieben nimmt man eine leicht gebückte Haltung an; man kann auch kniend sieben.
Bild:Gesiebekiste (3).jpg|'''Schritt 2:''' Das Substrat wird durch Auf- und Abbewegungen ausgesiebt. Es schadet nicht, wenn man vorher mit den Händen bereits dafür sorgt, dass gestörte Arthropoden darin nach unten fallen.<br/>Zum Sieben nimmt man eine leicht gebückte Haltung an; man kann auch kniend sieben.
Bild:Gesiebekiste (4).jpg|'''Schritt 3.a:''' Nach dem Sieben setzt man sich auf die Kiste und nimmt die Leseschale auf den Schoß. Zuerst schaut man nach flinken Arten, die schnelle über den Rand entschwinden können. In erster Linie sind das ''Clubinidae'', aber auch ''Zora'' kann schnell über den Rand entschwinden.
Bild:Gesiebekiste (4).jpg|'''Schritt 3.a:''' Nach dem Sieben setzt man sich auf die Kiste und nimmt die Leseschale auf den Schoß. Zuerst schaut man nach flinken Arten, die schnell über den Rand entschwinden können. In erster Linie sind das ''Clubionidae'', aber auch ''Zora'' kann schnell über den Rand entschwinden.
Bild:Gesiebekiste (5).jpg|'''Schritt 3.b:''' Erst danach wird nach den kleinen Arten geschaut, die sinnvollerweise mittels [[Exhaustor]] aufgenommen und ins Sammelgefäß verbracht werden.
Bild:Gesiebekiste (5).jpg|'''Schritt 3.b:''' Erst danach wird nach den kleinen Arten geschaut, die sinnvollerweise mittels [[Exhaustor]] aufgenommen und ins Sammelgefäß verbracht werden.
Bild:Gesiebekiste (6).jpg|'''Schritt 4:''' Wenn man nichts mehr findet, wird sie Kiste entleert.<br/>Anschließend weiter mit '''Schritt 1'''.
Bild:Gesiebekiste (6).jpg|'''Schritt 4:''' Wenn man nichts mehr findet, wird die Kiste entleert.<br/>Anschließend weiter mit '''Schritt 1'''.
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Version vom 18. April 2014, 08:32 Uhr

Die Gesiebekiste ist eine Methode der Gesiebeproben.

Herkunft

2011 haben ein paar Mitglieder des Spinnen-Forums an einer Sammelexkursion in Nordnorwegen (Umkreis von Kirkenes (maps.google)) teilgenommen. Einer der Organisatoren, Glenn Halvor Morka benutzte eine Kiste zum Sieben, auf die er sich zum Auslesen bequem drauf setzte. Leicht abgewandelt hat Lemke eine direkt aufs Draufsetzen ausgerichtete Box nachgebaut, die hier vorgestellt werden soll.

Beschreibung

Die Konstruktion der Gesiebekiste ist ganz simpel. Es ist eine Holzkiste, welche anstelle eines Bodens, ein Sieb aufweist. Dazu passend wird eine Leseschale eingesetzt, in die die Gesiebekiste genau hinein passt. Die kurzen der vier Flanken weisen Eingriffe auf, damit die Kiste gut gehandhabt werden kann.

Handhabung

Transport

Die Gesiebekiste ist natürlich nicht so kompakt wie beispielsweise das Käfersieb. Aber wenn die Kiste aus einer leichten Holzart gefertigt ist, wie etwa Pappelholz, kann sie relativ einfach mit einer Hand getragen werden. Die Handschuhe kann man dabei in die Kiste legen.