Nelima sempronii: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
Zeile 35: Zeile 35:


== Lebensraum ==
== Lebensraum ==
''{{PAGENAME}}'' lebt vorwiegend in trockenen hellen Wäldern (Kiefernbeständen), wird aber zunehmend auch an Gebäuden gefunden.{{Zitat}}
'''Ökologischer Typ''': Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit)<ref name='platen'>{{Lit Platen vBroen 2005 Rote Liste Spinnen Berlin}}</ref>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 9. April 2014, 21:31 Uhr

Nelima sempronii (Szalay, 1951)
Honiggelber Langbeinkanker (Komposch 2009)
Nelima semproni, females, Croatia, Dreznika Schoenhofer.JPG.jpg
Nelima sempronii, Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Phalangiidae (Schneider)
Gattung: Nelima
Reifezeit
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[D] Deutschlands>=*
[D] Berlin *
[D] Sachsen 4
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Nelima semproni

syn. Nelima semproni

Merkmale

Kleine (m) bis mittelgroße (w), langbeinige Art. Opisthosoma des rötlich braunen Männchens einfarbig, des Weibchens hellbraun, fleckig. Körper des Weibchens mit einer "angedeuteten" Sattelzeichnung. Nelima sempronii weist einen sehr markanten, hellen medianen "Streifen" vor dem Augenhügel auf. Die Tarsen der Pedipalpen sind beim Männchen auffällig säbelartig gekrümmt. (Martens 1978).

Feldmerkmale

Nelima sempronii m Altmann (2).JPG Pedipalpen-Tarsus säbelartig gekrümmt

Ähnliche Arten

Nelima sempronii weist bestimmte Ähnlichkeiten mit der Art Leiobunum blackwalli auf, jedoch ist die Färbung des Augenhügels bei Nelima sempronii anders.[Literaturzitat fehlt]

Reifezeit

Adulte Tiere findet man von Anfang August bis Ende November, mit dem Aktivitätsmaximum von Mitte September bis Mitte Oktober. (Wijnhoven 2009)

Lebensraum

Ökologischer Typ: Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit) (Platen & von Broen 2005).

Verbreitung

Die Art Nelima sempronii ist in Westdeutschland (noch) recht selten, in Berlin/Brandenburg dagegen häufig.[Literaturzitat fehlt]

Etymologie

Die Art wurde nach der ungarischen Stadt Sopron (deutsch: Ödenburg) benannt. Zuerst wurde die Art N. semproni genannt, aber N. sempronii wird auch oft verwendet. (Novak 2004)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Komposch C (2009): Rote Liste der Weberknechte (Opiliones) Österreichs. – In: Zulka P. (Red.): Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs. Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Grüne Reihe des Lebensministeriums 14/3, S. 397–483.
  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Novak T (2004): An overview of harvestmen (Arachnida: Opiliones) in Croatia. Nat. Croat. Vol. 13, No.3, S. 231–296.
  • Platen R & von Broen B (2005): Gesamtartenliste und Rote Liste der Webspinnen und Weberknechte (Arachnida: Araneae, Opiliones) des Landes Berlin. Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.): Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin., 79 S.
  • Wijnhoven H (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S., ISSN 1875-760X.

Quellen der Nachweise