Nelima sempronii

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
Nelima sempronii Szalay, 1951
Honiggelber Langbeinkanker (Komposch 2009)
Nelima semproni, females, Croatia, Dreznika Schoenhofer.JPG.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Sclerosomatidae (Kammkrallenkanker)
Gattung: Nelima
Reifezeit (Wijnhoven 2009)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ _ _ _ start X X end _
_ _ _ _ _ _ _ start X X end _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[D] Deutschlands>=*
[D] Berlin *
[D] Sachsen 4
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Nelima semproni

Merkmale

Kleine (m) bis mittelgroße (w), langbeinige Art. (Martens 1978)

Nelima sempronii weist einen sehr markanten, hellen medianen "Streifen" vor dem Augenhügel auf. (Martens 1978)

Weibchen

Opisthosoma des Weibchens hellbraun, fleckig mit einer "angedeuteten" Sattelzeichnung. (Martens 1978)

Männchen

Opisthosoma des rötlich braunen Männchens einfarbig. Die Tarsen der Pedipalpen sind beim Männchen auffällig säbelartig gekrümmt. (Martens 1978)

Feldmerkmale

Nelima sempronii m Altmann (2).JPG Pedipalpen-Tarsus säbelartig gekrümmt

Ähnliche Arten

Nelima sempronii weist bestimmte Ähnlichkeiten mit der Art Leiobunum blackwalli auf, jedoch ist die Färbung des Augenhügels bei Nelima sempronii anders.[Literaturzitat fehlt]

Lebensraum

Ökologischer Typ: Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit) (Platen & von Broen 2005).

Verbreitung

Die Art Nelima sempronii ist in Westdeutschland (noch) recht selten, in Berlin/Brandenburg dagegen häufig.[Literaturzitat fehlt]

Etymologie

Die Art wurde nach der ungarischen Stadt Sopron (deutsch: Ödenburg) benannt. Zuerst wurde die Art N. semproni genannt, aber N. sempronii wird auch oft verwendet. (Novak 2004)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Komposch C (2009): Rote Liste der Weberknechte (Opiliones) Österreichs. – In: Zuklat P. (Red.): Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs. Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Grüne Reihe des Lebensministeriums 14/3, S. 397–483.
  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Novak T (2004): An overview of harvestmen (Arachnida: Opiliones) in Croatia. Nat. Croat. Vol. 13, No.3, S. 231–296.
  • Platen R & von Broen B (2005): Gesamtartenliste und Rote Liste der Webspinnen und Weberknechte (Arachnida: Araneae, Opiliones) des Landes Berlin. Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.): Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin., 79 S.
  • Wijnhoven H (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S., ISSN 1875-760X.

Quellen der Nachweise