Oligolophus tridens: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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Sehr klein und kurzbeinig. An der Vorderkante befindet sich ein 3-Zack, bei dem die Stacheln sehr eng beieinander stehen und der mittlere länger als die anderen beiden ist; mit einigen zusätzlichen Stacheln dahinter. Über den Rücken zieht sich eine Sattelzeichnung, die bei den Männchen schwarz und bei den Weibchen heller gefärbt ist. Die Zeichnung ist zum Körperende hin abgerundet.
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Der Augenhügel ist mit niedrigen Tuberkeln besetzt und weist eine dunkle Mittellinie auf.


==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
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==Reifezeit==
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Adulte Tiere findet man von August bis Dezember. Das Aktivitätsmaximum wird im November erreicht.<ref name="wijnhoven 2009">{{Lit wijnhoven 2009}}</ref>
Adulte Tiere findet man von August bis Dezember. Das Aktivitätsmaximum wird im November erreicht.<ref name="wijnhoven 2009">{{Lit wijnhoven 2009}}</ref> Juvenile Tiere können etwa ab Mai gefunden werden. Die Eigelege überwintern.<ref name="martens">{{lit_martens}}</ref>


==Lebensraum==
==Lebensraum==
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Unter Holz, Steinen und in niedriger Vegetation in Wäldern, Parks, Gärten und an offenen, feuchten Orten. Oft in großer Zahl auf Brennesseln zu finden.<ref name="wijnhoven 2009"/>


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 19. August 2011, 16:33 Uhr

Oligolophus tridens (C. L. Koch, 1836)
Gemeiner Dreizackkanker (Komposch 2009)
Oligolophus-tridens 7BogenBruecke 08-08 01.jpg
Oligolophus tridens
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Phalangiidae (Schneider)
Gattung: Oligolophus
Reifezeit (Martens 1978)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlin *
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Größe: Oligolophus tridens ist ein mittelgroßer, kurzbeiniger Weberknecht. Weibchen werden 4,0 - 5,2 mm groß, Männchen 3,4 - 4,0 mm. (Martens 1978)

Laufbeine: Das Laufbein II. der Männchen wird ca. 18,3 mm lang. Die Beine sind nur schwach mit Borsten bewehrt, die Glieder kantig. (Martens 1978)

Aussehen: Beide Geschlechter tragen eine parallelrandige Sattelzeichnung auf dem Rücken, die am hinteren Ende in zwei halbkreisförmigen Bögen ausläuft. Beim Weibchen ist diese Zeichnung bisweilen in einzelne rechteckige Flecken aufgelöst. (Martens 1978) Es kommen jedoch auch sehr kontrastarme, fast ungezeichnete Tiere vor (siehe Galerie).

Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist der "Dreizack" vor dem Augenhügel: Die Stacheln stehen dicht beieinander; der mittlere ist länger als die beiden anderen → siehe Bild. Hinter diesen auffälligen Stacheln finden sich weitere, kleinere Dornen.

Der Augenhügel ist mit niedrigen Tuberkeln besetzt und weist eine dunkle Mittellinie auf.

Ähnliche Arten

Oligolophus tridens gleicht vom Äusseren her Lacinius ephippiatus. Bei diesem sind die Stacheln des Dreizacks jedoch ungefähr gleich lang. Fehler! Referenz name='wijnhoven 2009' kann nicht zugeordnet werden Die Sattelzeichnung (besonders der Männchen) ist zudem deutlicher und kontrastreicher.

Reifezeit

Adulte Tiere findet man von August bis Dezember. Das Aktivitätsmaximum wird im November erreicht. (Wijnhoven 2009) Juvenile Tiere können etwa ab Mai gefunden werden. Die Eigelege überwintern. (Martens 1978)

Lebensraum

Unter Holz, Steinen und in niedriger Vegetation in Wäldern, Parks, Gärten und an offenen, feuchten Orten. Oft in großer Zahl auf Brennesseln zu finden. (Wijnhoven 2009)

Verbreitung

Im größten Teil Europas weit verbreitet. (Wijnhoven 2009)

Bilder


Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Komposch C (2009): Rote Liste der Weberknechte (Opiliones) Österreichs. – In: Zulka P. (Red.): Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs. Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Grüne Reihe des Lebensministeriums 14/3, S. 397–483.
  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Wijnhoven H (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S., ISSN 1875-760X.

Quellen der Nachweise