Theridion betteni

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Theridion betteni Wiehle, 1960
Theridion betteni W 8-04194.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Theridion
Reifezeit (Le Peru B. 2011)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ start X X end _ _ _ _
_ _ _ _ start end _ _ _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:008249
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlands??=D
[D] Baden-Württemberg V
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] NRWes===R
[D] Sachsen 4
[D] Sachsen-Anhalt 0

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen werden 2,5 bis 4 mm lang (Le Peru B. 2011).

Prosoma gelblich braun und schwärzlich übertönt (Heimer S. & W. Nentwig 1991), Augenbereich dunkler. Opisthosoma gräulich und mit variabler Zeichnung und Färbung. Sternum braun, mitunter fast schwarz gefärbt. Dorsal ist ein helleres gezahntes und schwarz eingerahmtes Medianband ausgeprägt, andere Bereiche braun punktiert (Heimer S. & W. Nentwig 1991). Ventral dunkelbraun und posterior mit weißlichem Fleck. Beine gelblich, mit dunkelbrauner Ringelung. (Le Peru B. 2011)

Weibchen

Epigyne fast rund mit wenig betonten Seiten, Kopulationsöffnungen gut sichtbar und nahe beieinander liegend (Le Peru B. 2011).

Männchen

Pedipalpus: Konduktor recht schmal und mehr oder weniger rechtwinklig gebogen (Heimer S. & W. Nentwig 1991).

Ähnliche Arten

Theridion betteni ist den anderen Arten der T. melanurum-Gruppe sehr ähnlich und kann von diesen nur anhand der Geschlechtsorgane sicher unterschieden werden.

Unterscheidet sich von den anderen Arten durch die mittig sitzenden Kopulationsöffnungen und den rechtwinkligen Konduktor.

Etymologie

Benannt nach Dr. rer. nat. Hans Johannes Betten (14.11.1915–9.4.1957) (Otto S & Betten HW 2018).

Lebensraum

Besonnte Spalten in Felsen und horizontale Mauerritzen (Heimer S. & W. Nentwig 1991), aber auch z.B. in Geröllhalden, xerothermen Baumsteppen und alpiner Zwergstrauchvegetation (Le Peru B. 2011).

Verbreitung

Theridion betteni ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2017).

Die Art wurde in Deutschland bisher nur sehr selten nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2017). Sie wurde 2011 im Harz in Sachsen-Anhalt wiedergefunden (zuvor als ausgestorben gelistet) (Hohner M. 2011).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise