Cyphophthalmus duricorius duricorius

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Cyphophthalmus duricorius duricorius (Joseph, 1868)
Josephs Milbenkanker (Komposch 2009)
Siro duricorius 1024.jpg
Cyphophthalmus duricorius duricorius
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Sironidae (Zangenkanker)
Gattung: Cyphophthalmus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten 3
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cyphophthalmus duricorius
  • Siro duricorius
  • Siro duricorius duricorius

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,82–1,95 mm, Männchen 1,70–1,85 mm (Martens 1978).

Blinde Weberknechte.

Auffallend klein und kurzbeinig milbenähnlich. Chelizeren schlank im basalen Drittel dorsal und ventral durch Konkavität jener Teil abgeschnürt, welcher unter den Ceph.-Frontalrand und in den Ceph. ragt. Dorsal, lateral und ventral stark granuliert, medial glatt. 2. Glied glatt, schmal und unbewehrt bis auf eine Borste auf der Basis des festen Fingers. Schneiden beider Finger mit je 8 stumpfen Zähnen. Beine auffallend kurz und plump. Zeichnung und Färbung einfarbig rötlich braun, einheitlich flach garnuliert. Segmentgrenzen dunkel markiert. (Martens 1978)

Körper und Chelizeren sind braun, die Beine sind hell rostbraun. Der Pedipalpus ist 1,4 mm lang. Die Beine sind wenig behaart. Länge der Beine: 2,1 : 1,7 : 1,5 : 1,9 mm. Das Männchen hat eine stachelartige Apophyse auf der dorsalen Seite des Tarsus. (Szalay 1968)

Weibchen

Pedipalpus: Wie beim Männchen, aber nur unwesentlich verdickt. (Martens 1978)

Männchen

Pedipalpus: Untersetzt tropfenförmig, dorsal und ventral mit spitzen Dornen. (Martens 1978)

Lebensraum

Bewohnt Falllaubschichten in Laubwäldern (Komposch & Gruber 2004).

Stenöker Bewohner dicker modernder Laubstreuschichten bodenfeuchter Wälder unterschiedlicher Zusammensetzung. (Martens 1978)

Verbreitung

Südöstlicher alpin-dinarischer Raum. Locus typicus: Luegger Grotte (Slowenien) (Martens 1978)

Bilder

Quellen

  • Komposch C & Gruber J (2004): Die Weberknechte Österreichs (Arachnida, Opiliones). Denisia 12, S. 485–534.
  • Komposch C (2009): Rote Liste der Weberknechte (Opiliones) Österreichs. – In: Zulka P. (Red.): Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs. Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Grüne Reihe des Lebensministeriums 14/3, S. 397–483.
  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Szalay L (1968): Fauna Hungariae: Arachnoidea I. Akadémiai Kiadó Budapest XVIII/2, 121 S.

Quellen der Nachweise und Checklisten