Kaestneria pullata

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Kaestneria pullata (O. P.-Cambridge, 1863)
Langzungenweber
Kaestnaeria pullata-25.06.10-487-6.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Kaestneria (Zungenweber)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010957
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlandmh<<?=3
[D] Berlinmh<<↓↓=3
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 3
[NO] Norwegen LC
[SK] Slowakei R*
Synonyme
  • Bathyphantes pullatus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,9 bis 2,5 mm, Männchen 1,9 bis 2,3 mm (Roberts 1993).

Prosoma braun bis schwarzbraun, an den Seiten des Thorax schwärzlich verdunkelt. Unterlippe und Gnathocoxen so dunkel wie das Sternum, Sternum braun bis dunkelbraun. Beine und Pedipalpus gelb bis gelbbraun. Femur Ⅰ und Ⅱ mit je einem dorsalen Stachel, Ⅰ dazu mit einem prolateralen, Ⅲ und Ⅳ unbewehrt. Tibien mit 2 dorsalen Borsten, Ⅰ und Ⅱ dazu mit 1 Innen- und 1 Außenborste auf der Höhe der distalen dorsalen Borste. Borsten auf den Vorderbeinen kaum länger als der Durchmesser des Gliedes, auf den Hinterbeinen länger. Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,20—0,25. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1993). Opisthosoma schwärzlich bis schwarz, die Oberseite mitunter heller und dann ein dunkles Zeichnungsmuster undeutlich erkennen lassend (Wiehle 1956).

Weibchen

Epigyne: die Seitenteile braun; Parmula gelblich hell, in der Breitenmitte schwärzlich verdunkelt, fast bis zur Längenmitte des Hinterleibes reichend (Wiehle 1956).

Männchen

Beine: Stacheln und Borsten kürzer als beim Weibchen. Pedipalpus: Patella und Tibia mit langen dünnen Hauptborsten; Cymbium basal sehr breit, zum Ende schmaler werdend. Am Paracymbium der Gelenkast mit einigen längeren Borsten. Am Bulbus die beiden Endapophysen charakteristisch, die kompakte Apophyse erscheint verlagert. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend (Finch 2008).

Verbreitung

Holarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise