Theridion pinastri

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Theridion pinastri L. Koch, 1872
Altmann pinastri adult1.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Theridion
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ start X X X X end _ _
_ _ _ _ start X end _ _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:008611
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[GB] Großbritannien IK
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Das Weibchen erreichen 2,5 bis 3,5 mm, das Männchen 2,25 bis 2,75 mm (Roberts M. J. 1995).

Das Prosoma ist bräunlichgelb mit einem etwas dunkleren Rand. Auf dem Opisthosoma befindet sich ein ziegelrotes Längsband, welches von einem wellenförmigen Rand gesäumt wird. Seitlich des Mittelbandes ist der Körper braun mit netzähnlichen weißen Flecken. Die Unterseite des Opisthosomas ist weiß mit braunen netzartigen Verästelungen. Manchmal treten auch grünlichgelbe Töne auf. Um die Spinnwarzen herum befindet sich ein schwarzer, an beiden Seiten gezackter Fleck. Die Beine sind hellbräunlichgelb und weisen eine braunschwarze Ringelung auf. (Dahl F. 1937)

Hinterer Rand der Epigyne konkav (Heimer S. & W. Nentwig 1991).

Pedipalpus mit mit einfacher Spitze des Konduktors (Heimer S. & W. Nentwig 1991).

Lebensraum

Ökologischer Typ: Lebt in trockeneren Laub- und Nadelwäldern arboricol (Platen R & B. von Broen 2005). Auf Kieferzweigen und in Heidegebieten. Auf Heidekraut und anderer niedriger Vegetation (Roberts M. J. 1995).

Verbreitung

Theridion pinastri ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

In Deutschland weit verbreitet, jedoch lückenhaft nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2017).

Lebensweise

Die Spinne sucht sich eine Zweiggabel als Schlupfwinkel und baut sich dort ein für Anflugbeute geeignetes Netz (Dahl F. 1937).

Bilder


Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Arachnologische Gesellschaft (2017): Atlas der Spinnentiere Europas.
  • Dahl F. (1937): Die Tierwelt Deutschlands und der angrenzenden Meeresteile nach ihren Merkmalen und nach ihrer Lebensweise, 33. Teil: Gnaphosidae-Anyphaenidae-Clubionidae-Hahniidae-Argyronetidae-Theridiidae. Verlag Gustav Fischer Jena, 222 S.
  • Heimer S. & W. Nentwig (1991): Spinnen Mitteleuropas. Verlag Paul Parey. ISBN 3-489-53534-0, 543 S.
  • Nentwig W., T. Blick, D. Gloor, A. Hänggi & C. Kropf (2012): Araneae, Spinnen Europas (Bestimmungsschlüssel). Universität Bern.
  • Platen R & B. von Broen (2005): Gesamtartenliste und Rote Liste der Webspinnen und Weberknechte (Arachnida: Araneae, Opiliones) des Landes Berlin. Der Landesbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.): Rote Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere von Berlin., 79 S.
  • Roberts M. J. (1995): Collins Field Guide. Spiders of Britain & Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17.5, abgerufen am 2016-12-21, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise