Pardosa monticola-Gruppe

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Hinweis zur Bestimmung

Bevor man in den Schlüssel einsteigt, sollte man auf Pardosa palustris prüfen, da diese Art sehr einfach von den übrigen abzugrenzen ist; und zwar Weibchen und Männchen.

Weibchen

Pardosa palustris Lyc epi.jpg Die hinten seitlich abgerundeten Ecken des Septums der Epigyne sind eindeutiges Erkennungsmerkmal für Pardosa palustris

Männchen

Pardosa palustris lpalp HLovbrekke-markiert.jpg Die treppenförmig gezahnte Struktur am Rand des Cymbiums ist eindeutiges Merkmal von Pardosa palustris

Bestimmungsschlüssel für ♀♀

Dieser Schlüssel erlaubt es, die Weibchen von vier Arten der Pardosa monticola-Gruppe anhand einfacher Merkmale zu bestimmen:

Es fehlt jedoch, die P. agrestis sehr ähnliche Salzwiesenart Pardosa purbeckensis.

Schlüssel und Fotos: Guido Gabriel

1 mittlerer heller Streifen des Prosomas nach vorn (hinter den Augen) verbreitert → 2
- mittlerer heller Streifen des Prosomas nach vorn (hinter den Augen) nicht verbreitert → 4
2 helle Außenbänder des Prosomas unterbrochen → 3
- helle Außenbänder des Prosomas nicht unterbrochen → Pardosa agrestis
3 hintere Seitenaugen, von dorsal betrachtet, fast am Rand des Prosomas; Beine gelb und deutlich geringelt → Pardosa agricola
- hintere Seitenaugen, von dorsal betrachtet, weiter innen stehend; Beine gelb und +/- deutlich geringelt → Pardosa agrestis
4 Tibia der Beine Ⅰ und Ⅱ am distalen Ende dunkel gefärbt; helle Außenbänder des Prosomas schmal, nicht bis zum Rand reichend, mit einem deutlichen dunklen Rand abgegrenzt → Pardosa monticola
- Tibia der Beine Ⅰ und Ⅱ am distalen Ende nicht dunkel gefärbt; helle Außenbänder des Prosomas breit, bis an den Prosomarand reichend, mit einer sehr schmalen dunklen Abgrenzung am Rand → 5
5 Beine gelb, +/- deutlich geringelt → Pardosa agrestis
- Beine gelb, Femur dorsal deutlich dunkel gefleckt. Septum der Epigyne hinten seitlich abgerundet → Pardosa palustris