Drepanotylus uncatus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Weibchen und Männchen erreichen 2,5 bis 3,0 mm<ref name='Wiehle 1956'>{{Lit Wiehle 1956 Spinnentiere oder Arachnoidea Familie Linyphiidae-Baldachinspinnen}}</ref>.
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'''Prosoma''' braun bis gelbbraun, Radiärstreifen deutlich, Borsten auf der Mittellinie. '''Augen''': {{begriff|HMA|hintere Mittelaugen}} um mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt, etwa zwei Durchmesser von den {{begriff|HSA|hintere Seitenaugen}}. {{begriff|VMA|vordere Mittelaugen}}: Ab­stand gleich ihrem Radius. '''Chelizeren''' wie Prosoma gefärbt, vorderer Klauenfurchenrand mit 5 Zähnen, die 3 mittleren am stärksten. '''Sternum''' gelbbraun, glänzend. '''Beine''' und Pedipalpus gelbbraun, wie Sternum gefärbt. Tibia I mit einer zusätzlichen prolateralen Borste auf gleicher Höhe wie die distale dorsale Borste. Becher­haar auf Metatarsus I: 0,57.<ref name='Wiehle 1956'/> [[Wiehleformel]]: 2-2-2-2 <ref name="Roberts">{{Roberts sogb vol2}}</ref>.


===Männchen===
===Männchen===
'''Pedipalpus''': Trochanter bis Tibia hell, gelbbraun, Cymbium von der Farbe der Cheizeren und des Prosoma, sich dunkel von der heilen Tibia abhebend. Tibia dorsal in eine vertikale Apophyse ausgezogen, deren dunkel gefärbte Spitze nach vorn und etwas nach unten umbiegt. Der angeheftete Ast des Paracymbiums mit 3—4 auf­ fallend breiten und langen, säbelförmigen Haarbildungen besetzt.<ref name='Wiehle 1956'/>
'''Pedipalpus''': Trochanter bis Tibia hell, gelbbraun, Cymbium wie die Chelizeren und das Prosoma gefärbt, sich dunkel von der hellen Tibia abhebend. Tibia dorsal in eine vertikale Apophyse ausgezogen, deren dunkel gefärbte Spitze nach vorn und etwas nach unten umbiegt. Der angeheftete Ast des Paracymbiums mit 3—4 auf­fallend breiten und langen, säbelförmigen Haarbildungen besetzt.<ref name='Wiehle 1956'/>


==Ähnliche Arten==
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==Verbreitung==
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Version vom 24. Mai 2016, 19:18 Uhr

Drepanotylus uncatus (O. P.-Cambridge, 1873)
Hakenweber
Drepanotylus-uncatus No-Risnesnipa 09-10 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Drepanotylus (Hakenweber)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010139
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten CR
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlandmh<<?=3
[D] Berlines<<(↓)=1
[D] Brandenburg 2
[D] Baden-Württembergss 2
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.ex 0
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinh==-D*
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 3
[D] Thüringen 3
[FR] Frankreich< EN
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Hilaira uncata
  • Neriene uncata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 2,5 bis 3,0 mm (Wiehle 1956).

Prosoma braun bis gelbbraun, Radiärstreifen deutlich, Borsten auf der Mittellinie. Augen: HMA um mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt, etwa zwei Durchmesser von den HSA. VMA: Ab­stand gleich ihrem Radius. Chelizeren wie Prosoma gefärbt, vorderer Klauenfurchenrand mit 5 Zähnen, die 3 mittleren am stärksten. Sternum gelbbraun, glänzend. Beine und Pedipalpus gelbbraun, wie Sternum gefärbt. Tibia I mit einer zusätzlichen prolateralen Borste auf gleicher Höhe wie die distale dorsale Borste. Becher­haar auf Metatarsus I: 0,57. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1993).

Männchen

Pedipalpus: Trochanter bis Tibia hell, gelbbraun, Cymbium wie die Chelizeren und das Prosoma gefärbt, sich dunkel von der hellen Tibia abhebend. Tibia dorsal in eine vertikale Apophyse ausgezogen, deren dunkel gefärbte Spitze nach vorn und etwas nach unten umbiegt. Der angeheftete Ast des Paracymbiums mit 3—4 auf­fallend breiten und langen, säbelförmigen Haarbildungen besetzt. (Wiehle 1956)

Ähnliche Arten

Die Art ähnelt D. borealis (Verbreitungsgebiet: Skandinavien).

Lebensraum

Feuchteliebende Art. Wird in Mooren und in Gewässernähe gefunden (Nentwig et al. 2012). Besonders in Moorrandbereichen und Feuchtgrünland, nur vereinzelt auf Äckern und im Hochmoor; hemiskotophil, hygrophil (Reinke & Irmler 1994). Hygrobiont (Schaefer 1972).

Verbreitung

Drepanotylus uncatus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2016).

In Deutschland weit verbreitet aber nicht in hoher Dichte nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise