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Version vom 9. August 2009, 16:07 Uhr
| Opilio canestrinii (Thorell, 1876) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Apenninenkanker | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weibchen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Opiliones (Weberknechte) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Phalangiidae (Schneider) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Opilio | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Synonyme und weitere Kombinationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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syn. Opilio ravennae
Beschreibung
Man erkennt Opilio canestrinii (Weibchen!) sofort durch ihr äußeres Erscheinungsbild. Es sind große Weberknechte [KL(m): 3,8-6,1 mm; KL(w): 4,7-8,1mm] mit typischen hellen und kurzen quer Makel auf dem großen rötlichbraunen bis grünlichbraunen Opisthosoma. Das Prosoma zeigt ein enges Gesichtsfeld mit einem recht hohen Augenhügel und weissgerandeten Augen. Der Augenhügelrand besitzt dorsal ca. 5 spitze Tuberkeln. Der Vorderrand des Prosoma weist keine Zacken oder nach vorne gerichtete Dornen auf, auch die suprachelicheren Lamellen sind ohne „Zähnchen“. Opilio canestrinii hat sehr lange Beine. Die Beine sind in der Regel im Querschnitt rund und mit niedrigen dunklen Dornreihen versehen. Die Ventralseite von Opilio canestrinii wird dominiert durch das markante Genital-Operculum. Sie weist in der Regel eine charakteristische Pilz-Form auf. Die feinen Loben (lo) der Coxa II bilden miteinander einen deutlichen Winkel.
Die Chelicheren von Opilio canestrinii sind robust und dorsal nahezu glatt, es können ventral lediglich feine niedrige Stacheln und Tuberkeln ausgebildet sein (vgl. Bild rechts).
Die Pedipalpen (insb. Patella) weisen keine Apophysen auf, der Tarsus ist in etwa gerade, nicht säbelartig gebogen wie z.B. bei N. sempronii.
Die Männchen von Opilio canestrinii sind in der Regel klein und runzelig (Geschlechtserkennung) und oft auffallend gelblich bis rötlich. Das Opisthosoma ist nahezu Zeichnungslos (Bild rechts).
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Lebensraum
In Norddeutschland wird Opilio canestrinii überwiegend an Waldstandorten gefunden, sie kommt aber auch in synanthropem Umfeld (wie in Berlin-Mitte) vor.
Biologie
Wird z.Z. bearbeitet.
Verbreitung
Obwohl Martens (1978) noch kein Opilio canestrinii kannte, und immer nur von O. ravennae (Synonym für Opilio canestrinii) spricht, ist die Opilio canestrinii z.Z. die häufigste Opilio-Art in Deutschland.
Reifezeit
Adulte Exemplare finden sich von August bis Dezember.
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Lemke, M. (2008): Opilio canestrinii (Thorell, 1876), Fam. Phalangiidae. Website spinnen-forum.de.</ref>.
Bilder
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Lemke M (2009): Nachweiskarte Östliches Schleswig-Holstein einschließlich Hamburg.
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Vanhercke, L. (2004): Opiliones in Belgium.
- Staudt A. [Koord.] (2008): Europäische Verbreitung. AraGes e. V.
Weitere Links
Quellen
- Blick T & Komposch C (2004): Checkliste der Weberknechte Mittel- und Nordeuropas, Checklist of the harvestmen of Central and Northern Europe (Arachnida: Opiliones) Version 27. Dezember 2004.