Centromerus ludovici: Unterschied zwischen den Versionen

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===Weitere Links===
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==Typusmaterial==
==Verbreitung==
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Deutschland<ref name='platnick'>{{Lit Platnick 2014 WSC 14.5|Linyphiidae}}</ref>


==Quellen==
==Quellen==

Version vom 30. Januar 2014, 18:54 Uhr

Centromerus ludovici Bösenberg, 1899
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Centromerus (Moosweberchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009749
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Taxonomie

Diese Art gilt als species inquirenda, d. h. sie wurde nach der Erstbeschreibung nicht wieder gefunden, und ihr Status ist umstritten. Siehe Artikel Phantomarten.

Das Typusmaterial im Königlichen Naturalienkabinett Stuttgart wurde im II. Weltkrieg vernichtet (Renner 1988).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen bis zu 2,5 mm (Bösenberg W 1899).

Prosoma: hellbraun, schwarz umrandet. Die Kopfeinfassung und die breiten Muskellinien sind dunkelbraun. Rund um die Augen steht ein Kreis heller, dunkel umsäumter Flecken. Das Sternum ist dunkelbraun, schwarz umrandet. Die Mundwerkzeuge sind hellbraun mit 5 schlanken Zähnen an der vorderen Klauenfurche, die Maxillen hellbraun, mit kleiner schwarzer Spitze. Die kurze Lippe ist schwarzbraun. Taster sind hellbraun. Beine: Eüße hellbraun, über deren Schenkel und Knie sich oben eine gelbliche Längslinie zieht. An den Knien befindet sich an der Innenseite ein kleiner Höcker aus dem eine vorwärts gerichtete Borste hervorgeht. Die Hüften sind unten am Ende schwarz fein umsäumt. Das Opisthosoma ist rundherum schwarzgrau, wobei das schmale Mittelfeld etwas hellbräunlich ist. Die im weisslichen Felde stehende Epigyne hat braunrote Leisten, in deren unteren Ecken 2 weißgraue Knöpfchen stehen. Die Stigmendeckel sind hellbraun, ebenso die Spinnwarzen, die am Ende dunkelbraun eingefasst und an der Basis von einem schwarzen Ringe umgeben sind. (Bösenberg W 1899)

Männchen unbekannt (Bösenberg W 1899).

Verbreitung

Deutschland (Platnick 2014)

Quellen

Quellen der Nachweise