Mermessus denticulatus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung==
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==Bilder==
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Mermessus_denticulatus_female_do_HLovbrekke.jpg|dorsal
Mermessus denticulatus w do 3.5mm BaumarktinRottweil NReiser (2).JPG|reduzierte Zeichnung
Mermessus denticulatus w augen 3.5mm BaumarktinRottweil NReiser.JPG|Augenregion
Mermessus denticulatus epi BaumarktinRottweil NReiser.JPG|Epigyne
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Mermessus_denticulatus_male_chelizere_HLovbrekke.jpg|Chelizere
Mermessus_denticulatus_palp_HLovbrekke.jpg|Pedipalpus
Mermessus_denticulatus_palpentibia_HLovbrekke.jpg|Palpentibia
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==Weblinks==
==Weblinks==
===Nachweis- und Verbreitungskarten===
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==Quellen==
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===Quellen der Nachweise===
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Aktuelle Version vom 15. November 2024, 17:33 Uhr

Mermessus denticulatus (Banks, 1898)
Zierpflanzenspinne
Mermessus denticulatus w do 3.5mm BaumarktinRottweil NReiser.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Mermessus (Gezähnte Zwergspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009730
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Berlin nb
[D] Nordrhein-Westfalenes===R
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Eperigone eschatologica
  • Mermessus ibericus
  • Tmeticus ibericus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 2,8 bis 3,3 mm, Männchen 1,9 bis 2,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma: Fovea fehlt. Wiehleformel: 2-2-2-1, Tm Ⅳ präsent. Augen relativ groß. Chelizeren mit 6-7 meso-frontalen Zähnen. (van Helsdingen 2009)

Männchen

Pedipalpus: Patella ohne Stacheln. Apikal mit einer spitzen Apophyse. Tibia mit langen (so lang wie die Tibia selbst) nach vorn gerichteten Haaren. Dunkelbraune apikale Apophyse mit einem stumpfen Zahn oder Tuberkel. Spitze der Tibia und die Basis des Cymbiums hellbraun, alle anderen Teile schwach gelb (wie die Beine). (van Helsdingen 2009)

Verbreitung

Kanada bis Peru, sowie Karibik; eingeschleppt nach Europa und Nordafrika (World Spider Catalog 2017).

Vermutlich Ende der 80er Jahre mit Zierpflanzen aus Nordamerika nach Europa verschleppt (Nentwig et al. 2012).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise