Donacochara speciosa: Unterschied zwischen den Versionen

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Bild:Speciosa_Belvedere_07-07_03.jpg|subadult
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Bild:Donacochara_speciosa_w_6mm_Elbaltarm_MTB3735_legNeumannRupprecht_18.08.2012_LFriman.jpg
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Bild:Donacochara speciosa 10.10.2015 Jork Nds Epigyne.jpg|Epigyne
Bild:Donacochara_speciosa_w_ventral_Epigyne_6mm_Elbaltarm_MTB3735_legNeumannRupprecht_18.08.2012_LFriman.jpg|Epigyne
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<gallery caption="Männchen">
Bild: Donacochara speciosa 10.10.2015 Jork Nds m Pedi-1.jpg|linker Pedipalpus von lateral
Bild:Donacochara speciosa 10.10.2015 Jork Nds m Pedi-3.jpg|linker Pedipalpis: Ansicht der der dorsalen Tibialapophysen
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Version vom 14. Oktober 2015, 03:39 Uhr

Donacochara speciosa (Thorell, 1875)
Gefleckter Schilfweber
Speciosa Belvedere 07-07 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Donacochara (Schilfweber)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010130
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlandmh<<?=3
[D] Berlinss<<?=1
[D] Brandenburg 3
[D] Baden-Württembergs 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s<(↓) 3
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Nordrhein-Westfalens<?=3
[D] Schleswig-Holsteinss==-DG
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 2
[D] Thüringen G
[FR] Frankreich NT
[SK] Slowakei LC

Eine von nur zwei Arten der Gattung weltweit (Platnick 2013).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 4 bis 5 mm (Nentwig et al. 2012).

Die Tiere haben eine bleiche, gelbbraune Farbe. Prosoma, Sternum, Cheizeren und Beine sind noch am kräftigsten gefärbt, das Opisthosoma ist am hellsten, oft weißgrau, zeigt aber eine schwärzliche Fleckenzeichnung, die mehr oder weniger ausgedehnt sein kann; das Ende des Opisthosomas scheint immer verdunkelt zu sein. Besonders jüngere Tieren, findet man gelegentlich Tiere, bei denen ein großer Teil des Prosoma und Sternum schwarz pig­mentiert ist. — Bei den Augen ist die Größe der VMA auffallend. Die kräftigen Cheizeren tragen auf der Außenseite mit Haaren besetzte Höckerchen. (Wiehle 1956)

Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1993)

Weibchen

Beine: Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,90 (Wiehle 1956).

Männchen

Pedipalpus: Beim reifen Taster ist die Tibia der Länge nach 3/5 des Cymbiums, die Patella etwa gleich dem Cymbium. Das Femur = Tibia + Cymbium. Bei dem subadulten Männchen sind am Taster Tibia und Endglied derartig miteinander verschmolzen, dass sie wie ein Glied erscheinen. (Wiehle 1956)

Ähnliche Arten

Tmeticus affinis, welche aber nicht so groß wird. (Nentwig et al. 2012)

Lebensraum

Lebt an feuchten, sumpfigen Stellen, sie besiedelt die Schilf­ region der Teiche und Seen (Wiehle 1956).

Lebensweise

Donacochara speciosa scheint den Netzbau aufgegeben zu haben und zur freien Jagd übergegangen zu sein. Dabei läuft sie schnell und äußerst geschickt über Schilfblätter. Ob die Beute über ein feines Oberflächengespinst wahrgenommen wird, wie bei Drapetisca socialis, ist nicht bekannt.[Literaturzitat fehlt]

Verbreitung

Donacochara speciosa ist von Europa bis Zentralasien verbreitet (Platnick 2013).

Ähnliche Arten

Auffallende Ähnlichkeit mit Tmeticus affinis, vgl. Körperlänge, Chelizerenbezahnung, Borsten dorsal auf Tibia IV (Nentwig et al. 2012).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise