Nuctenea oder Larinioides: Unterschied zwischen den Versionen

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Bild:Ixobolus-umbratica.jpg|''links: N. umbratica / rechts: L. ixobolus''
Bild:Ixobolus-umbratica.jpg|''links: N. umbratica / rechts: L. ixobolus''
Bild:Larinioides-ixobolus-female.jpg|''Larinioides ixobolus - dunkle Farbvariante mit der typischen Beinhaltung''
Bild:Larinioides-ixobolus-female.jpg|''Larinioides ixobolus - dunkle Farbvariante mit der typischen Beinhaltung''
Bild:Ixobulus Weimar 08-08 01.jpg|''Larinioides ixobolus - helle Farbvariante''
Bild:Larinioides-ixobolus.jpg|''Larinioides ixobolus - helle Farbvariante''
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Version vom 23. November 2008, 23:25 Uhr

Nuctenea umbratica und Larinioides ixobolus (dunkle Farbvariante) sehen sich bei der Bestimmung im „Feld“ sehr ähnlich. Eine Verwechslung mit der hellen Farbvariante von Larinioides ixobolus sollte eigentlich ausgeschlossen sein.

Während Nuctenea umbratica eine gemeine Spinne ist und im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu finden ist, handelt es sich Larinioides ixobolus vorwiegend um eine Ostart. Dabei gibt Wiehle als Verbreitungsgebiet den Teil östlich einer gedachte Linie zwischen „Nürnberg – Berlin – Danzig“ an.

Die Fundmeldungen für Larinioides ixobolus sind recht rar, was möglicherweise auch darauf zurück zu führen ist, dass diese Art nicht erkannt wird. Vor allem im Osten Deutschlands dürfte die Art viel verbreiteter sein, als die Nachweiskarten angeben.


Wie kann man diese beiden Arten voneinander trennen?

  • Körperfärbung:

Beide Arten können beachtlich groß werden und sind von ihren Gesamterscheinungsbild recht dunkel. Beide Arten findet man vorwiegend auch nur bei Nacht, was das dunkle Erscheinungsbild noch verstärkt.

Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass Nuctenea umbratica ist glänzend schwarz erscheint und das Folium recht markant hell abgesetzt ist.

Larinioides ixobolus erscheint dagegen eher mattschwarz, das Folium ist nicht so markant hell abgesetzt.

Beide Arten haben einen relativ plattgedrückten Hinterleib, der von Larinioides ixobolus scheint jedoch rundlicher zu sein, sprich breiter.


  • Beinhaltung:

Viele Araneidae haben die Angewohnheit sich bei Störung einfach fallen zu lassen. Zum Schutz ziehen die meisten Radnetzspinnen ihre Beine an den Körper an. Und hierin ist auch der Unterschied zu erkennen.

Während Nuctenea umbratica die Beine nicht nur an den Körper anzieht, sondern auch noch unter den Körper zieht, streckt Larinioides ixobolus die Beine vom Femur ab nach vorn, bzw. nach hinten aus.


Quellen