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Version vom 26. November 2012, 18:58 Uhr
| Parasyrisca arrabonica Szinetár & Eichardt, 2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Systematik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Parasyrisca | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Szinetár C et al. 2009) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verbreitung in Europa[Quellen] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
Merkmale
Körperlänge: Weibchen: 9,2 mm, davon Prosoma 3,2 mm. Männchen: 7,1 mm, davon Prosoma 3,1 mm lang (Szinetár C et al. 2009).
Das Prososma ist gelb-braun, jedoch etwas dunkler als die gleichfarbigen Beine. Weibchen weisen 3 radiale Streifen an beiden Seiten der Fovea auf. Die Chelizeren sind braun. Das Opisthosoma ist grau-braun mit einigen engen hellbraunen Streifen in der Nähe der Spinnwarzen. Die Beine sind gelblich braun, Tibia, Metatarsus und Tarsus etwas dunkler. (Szinetár C et al. 2009)
Reifezeit
Von September bis April. Diese ungewöhnliche Reifezeit ist die Ursache dafür, dass die Art erst 2009 beschrieben wurde. Während der üblichen Sammlungsperiode sind nur junge Exemplare zu finden. Es wird vermutet, dass bei dieser Art die reifen Tiere überwintern. (Szinetár C et al. 2009)
Lebensraum
Parasyrisca arrabonica lebt in offenen Sandsteppen auf Kalkstein-Boden (Festucetum vaginatae danubiale-Pflanzengesellschaft) (Szinetár C et al. 2009).
Verbreitung
Die Art ist bisher nur aus Ungarn bekannt. Bisher wurden an insgesamt 3 Orten Tiere gefunden: in Kisalföld (Kleine Ungarische Tiefebene), Kiskunság: Bugac und Orgovány). (Szinetár C et al. 2009)
Weitere Informationen
Diese Parasyrisca-Art ist einzigartig in der Gattung, weil sie nicht wie alle anderen bekannten Arten im Gebirge, sondern im Flachland vorkommt. Die weiteren europäischen und asiatischen Arten leben in Höhen zwischen etwa 600 und 2200 m. (Szinetár C et al. 2009)
Etymologie
Der Artname verweist auf die Typus-Lokalität. Arrabonicum ist der lateinische Name für Kisalföld.
Weitere Links
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
Quellen
- Szinetár C, Eichardt J & Szűts T (2009): The first lowland species of the Holarctic alpine ground spider genus Parasyrisca (Araneae, Gnaphosidae) from Hungary. ZooKeys 16, S. 197–208, doi:10.3897/zookeys.16.234.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.