Dipoena torva: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge:''' Weibchen und Männchen werden 3 bis 3,5 mm lang <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>.
'''Körperlänge:''' Weibchen und Männchen werden 3 bis 3,5 mm lang <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>.


'''Prosoma''' ist braun mitshwärzlichem Rand und Radiärstreifen. Bei dem Männchen ist das Prosoma sehr hoch und auffällig geförmt. Sternum ist gelblich-braun, die Cheliceren sind gelblich-braun. Beine sind braun, teilweise verdunkelt. '''Opisthosoma''' ist dunkelgrau, ventral etwas heller. <ref name="SpiMi"/>
'''Prosoma''' ist braun mit schwärzlichem Rand und Radiärstreifen. Bei dem Männchen ist das Prosoma sehr hoch und auffällig geformt. Sternum ist gelblich-braun, die Cheliceren sind gelblich-braun. Beine sind braun, teilweise verdunkelt. '''Opisthosoma''' ist dunkelgrau, ventral etwas heller. <ref name="SpiMi"/>


'''Pedipalpus''' mit massiger, distaler Bulbusapophyse, mit stumpfem Fortsatz. '''Epigyne''' hat eine längliche Grube. <ref name="SpiMi"/>
'''Pedipalpus''' mit massiger, distaler Bulbusapophyse, mit stumpfem Fortsatz. '''Epigyne''' hat eine längliche Grube. <ref name="SpiMi"/>


==Lebensraum==
==Lebensraum==
Die Art kommt vor allem auf rissiger Kiefern- und Eichenrinde vor. In Deutschland wurde es observiert, dass diese Spinnen zwischen 5 und 10 Meter Höhe abundant waren. <ref name="Davidson 2011"/> <ref name="SpiMi"/>
Die Art kommt vor allem auf rissiger Kiefern- und Eichenrinde vor. In Deutschland wurde beobachtet, dass diese Spinnen in 5 bis 10 Meter Höhe vorkamen. <ref name="Davidson 2011"/> <ref name="SpiMi"/>


==Lebensweise==
==Lebensweise==
{{PAGENAME}} ist auf Ameisen spezialisiert: es macht Netze auf der Baumrinde und fängt größere Ameisenarte (z.B. ''Formica'' spp). Die Spinne ernährt sich nur von dem Kopf der Beute. Diese Spinnen überwintern als juvenil unter Baumrinde. <ref name="Davidson 2011">{{Lit Davidson 2011}}</ref>
{{PAGENAME}} ist auf Ameisen spezialisiert: es baut Netze auf der Baumrinde und fängt größere Ameisenarten (z.B. ''Formica'' spp). Die Spinne ernährt sich nur von dem Kopf der Beute. Diese Spinnen überwintern juvenil unter Baumrinde. <ref name="Davidson 2011">{{Lit Davidson 2011}}</ref>


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 15. August 2012, 20:41 Uhr

Dipoena torva (Thorell, 1875)
Kronen-Zapfenspinne
Dipoena torva male A6566 PP7048.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Dipoena (Zapfenspinnen)
Reifezeit (Davidson 2011)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007499
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten DD
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlandss??=D
[D] Berlin???=D
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberges D
[D] Bayern D
[D] Bayern Av/A D
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalenex 0
[D] Sachsen-Anhalt R
[FR] Frankreich EN
[GB] Großbritannien VU
[NO] Norwegen NT
[SK] Slowakei EN
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Dipoena sericata
  • Euryopis sericata
  • Lasaeola procax
  • Lasaeola sericata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen werden 3 bis 3,5 mm lang (Nentwig et al. 2012).

Prosoma ist braun mit schwärzlichem Rand und Radiärstreifen. Bei dem Männchen ist das Prosoma sehr hoch und auffällig geformt. Sternum ist gelblich-braun, die Cheliceren sind gelblich-braun. Beine sind braun, teilweise verdunkelt. Opisthosoma ist dunkelgrau, ventral etwas heller. (Nentwig et al. 2012)

Pedipalpus mit massiger, distaler Bulbusapophyse, mit stumpfem Fortsatz. Epigyne hat eine längliche Grube. (Nentwig et al. 2012)

Lebensraum

Die Art kommt vor allem auf rissiger Kiefern- und Eichenrinde vor. In Deutschland wurde beobachtet, dass diese Spinnen in 5 bis 10 Meter Höhe vorkamen. (Davidson 2011) (Nentwig et al. 2012)

Lebensweise

Dipoena torva ist auf Ameisen spezialisiert: es baut Netze auf der Baumrinde und fängt größere Ameisenarten (z.B. Formica spp). Die Spinne ernährt sich nur von dem Kopf der Beute. Diese Spinnen überwintern juvenil unter Baumrinde. (Davidson 2011)

Verbreitung

Paläarktisch verbreitete, sehr seltene Art. (World Spider Catalog 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise