Pardosa agrestis: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körpergröße''' 6 bis 9 mm (Weibchen) bzw. 4,5 bis 7 mm (Männchen).<ref name="roberts">{{Lit Roberts SBNE}}</ref>
'''Körpergröße''' 6 bis 9 mm (Weibchen) bzw. 4,5 bis 7 mm (Männchen).<ref name="roberts">{{Lit Roberts SBNE}}</ref>


Aussehen sehr ähnlich wie ''[[Pardosa palustris]]'', ''[[Pardosa monticola]]'' und ''[[Pardosa agricola]]''. Von diesen nur genital sicher zu unterscheiden. Siehe [[Pardosa monticola-Gruppe|Bestimmungsschlüssel der ''Pardosa monticola''-Gruppe]].
'''Prosoma''' dorsal dunkelbraun, mit einem medianen gelben Längsband, das sich vor dem Augenbereich verbreitern kann, aber an dieser Stelle mitunter auch nur als dünner Strich ausgebildet ist. Seitenbänder gelb, nicht unterbrochen und durch einen braunen Zwischenraum vom äußeren Rand abgetrennt. Hintere Seitenaugen weiter innen liegend.


''{{PAGENAME}}'' gehört zu den kokonbewachenden Arten. Trotz dieser Bewachung wurde in den Kokons dieser Art parasitischer Befall festgestellt.<ref name="odf">{{lit odf diss}}</ref>
'''Opisthosoma''' ebenfalls dorsal dunkelbraun mit einem hellen Spießfleck im vorderen Bereich, dahinter zwei Reihen von schwarzen, eckigen Flecken, die mehrere helle Winkelflecken einschließen. Laterale Seitenflächen in der Regel heller.
 
Die '''Beine''' sind gelblich und deutlich dunkel geringelt.
 
Die '''Männchen''' sind dorsal wesentlich dunkler, mitunter ist die Grundfarbe fast schwarz. Die Beine sind oftmals proximal ebenfalls dunkel, distal heller und ungezeichnet.
 
==Ähnliche Arten==
{{PAGENAME}} ähnelt sehr ''[[Pardosa monticola]]'' und ''[[Pardosa agricola]]''. Mitunter sind besonders die Weibchen auch durch eine Genitaluntersuchung nicht einfach von diesen beiden Arten abzutrennen. Anders verhält es sich bei der ebenfalls ähnlichen ''[[Pardosa palustris]]'', diese ist aber fast immer genital eindeutig abzutrennen.
 
Siehe auch [[Pardosa monticola-Gruppe|Bestimmungsschlüssel der ''Pardosa monticola''-Gruppe]].
 
==Lebensraum==
Trockene Lebensräume mit offener Vegetationsdecke. Aber auch Meeresküsten und im Gebirge bis über 2000 m.<ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 17. August 2011, 12:46 Uhr

Pardosa agrestis (Westring, 1861)
Feld-Wolfspinne (Buchholz et al. 2010)
Pardosa agrestis f.jpg
Weibchen mit Kokon
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Lycosidae (Wolfspinnen)
Gattung: Pardosa (Laufwölfe)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:018501
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.h== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lycosa agrestis

Merkmale

Körpergröße 6 bis 9 mm (Weibchen) bzw. 4,5 bis 7 mm (Männchen). (Roberts 1996)

Prosoma dorsal dunkelbraun, mit einem medianen gelben Längsband, das sich vor dem Augenbereich verbreitern kann, aber an dieser Stelle mitunter auch nur als dünner Strich ausgebildet ist. Seitenbänder gelb, nicht unterbrochen und durch einen braunen Zwischenraum vom äußeren Rand abgetrennt. Hintere Seitenaugen weiter innen liegend.

Opisthosoma ebenfalls dorsal dunkelbraun mit einem hellen Spießfleck im vorderen Bereich, dahinter zwei Reihen von schwarzen, eckigen Flecken, die mehrere helle Winkelflecken einschließen. Laterale Seitenflächen in der Regel heller.

Die Beine sind gelblich und deutlich dunkel geringelt.

Die Männchen sind dorsal wesentlich dunkler, mitunter ist die Grundfarbe fast schwarz. Die Beine sind oftmals proximal ebenfalls dunkel, distal heller und ungezeichnet.

Ähnliche Arten

Pardosa agrestis ähnelt sehr Pardosa monticola und Pardosa agricola. Mitunter sind besonders die Weibchen auch durch eine Genitaluntersuchung nicht einfach von diesen beiden Arten abzutrennen. Anders verhält es sich bei der ebenfalls ähnlichen Pardosa palustris, diese ist aber fast immer genital eindeutig abzutrennen.

Siehe auch Bestimmungsschlüssel der Pardosa monticola-Gruppe.

Lebensraum

Trockene Lebensräume mit offener Vegetationsdecke. Aber auch Meeresküsten und im Gebirge bis über 2000 m. (Nentwig et al. 2012)

Verbreitung

Pardosa agrestis ist paläarktisch verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise