Erigonoplus justus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,4&ndash;1,5 mm, Männchen 1,5 mm<ref>{{Lit uniBern}}</ref>.


'''Gesamteindruck''': unauffällig, dunkel gefärbte Tiere. '''Prosoma''': unauffällig, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. '''Sternum''' glatt und nach hinten verlängert, Breite zwischen den Coxen des 4. Beinpaars gleich ihrem Durchmesser. '''Augen''': {{begriff|HAR|hintere Augenreihe}} gerade, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. '''Chelizeren''' ohne auffällige Strukturen, Gnathocoxen unauffällig. '''Beine''': Femur {{I}} kürzer als Prosoma und ohne dorsale Borsten. Femur {{I}} und Tibia {{I}} ohne prolaterale Borsten. [[Wiehleformel]]: 1-1-1-1. Lage des TM{{I}} 0,30–0,39 mm. Metatarsus {{IV}} dorsal ohne Trichobothrium. Metatarsus {{I}} ohne dorsale Borsten. Tibia {{IV}} mit einer dorsalen Borste. Tibia {{I}}–{{II}} ventral ohne Stacheln. Tibia {{I}} ohne Prolaterale Borsten. '''Opisthosoma''': einfarbig, unauffällig.<ref name='linkey'>{{Lit Staeubli Linyphenschluessel Version Mai 2015}}</ref>
'''Gesamteindruck''': unauffällig, dunkel gefärbte Tiere. '''Prosoma''': unauffällig, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. '''Sternum''' glatt und nach hinten verlängert, Breite zwischen den Coxen des 4. Beinpaars gleich ihrem Durchmesser. '''Augen''': {{begriff|HAR|hintere Augenreihe}} gerade, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. '''Chelizeren''' ohne auffällige Strukturen, Gnathocoxen unauffällig. '''Beine''': Femur {{I}} kürzer als Prosoma und ohne dorsale Borsten. Femur {{I}} und Tibia {{I}} ohne prolaterale Borsten. [[Wiehleformel]]: 1-1-1-1. Lage des {{TMI}} 0,30–0,39 mm. Metatarsus {{IV}} dorsal ohne Trichobothrium. Metatarsus {{I}} ohne dorsale Borsten. Tibia {{IV}} mit einer dorsalen Borste. Tibia {{I-II}} ventral ohne Stacheln. Tibia {{I}} ohne Prolaterale Borsten. '''Opisthosoma''': einfarbig, unauffällig.<ref name='linkey'>{{Lit Staeubli Linyphenschluessel Version Mai 2015}}</ref>


===Weibchen===
===Weibchen===

Aktuelle Version vom 17. März 2025, 15:36 Uhr

Erigonoplus justus (O. Pickard-Cambridge, 1875)
Spitzkopf-Schwellbeinchen
20130907144946-f7d8d7f8-xs.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigonoplus (Schwellbeinchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010551
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandes<?=2

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,4–1,5 mm, Männchen 1,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Gesamteindruck: unauffällig, dunkel gefärbte Tiere. Prosoma: unauffällig, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. Sternum glatt und nach hinten verlängert, Breite zwischen den Coxen des 4. Beinpaars gleich ihrem Durchmesser. Augen: HAR gerade, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. Chelizeren ohne auffällige Strukturen, Gnathocoxen unauffällig. Beine: Femur Ⅰ kürzer als Prosoma und ohne dorsale Borsten. Femur Ⅰ und Tibia Ⅰ ohne prolaterale Borsten. Wiehleformel: 1-1-1-1. Lage des Tm Ⅰ 0,30–0,39 mm. Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium. Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten. Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste. Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln. Tibia Ⅰ ohne Prolaterale Borsten. Opisthosoma: einfarbig, unauffällig. (Stäubli A 2013)

Weibchen

Prosoma: Längenklasse 0,4–0,6 mm. Epigyne mit Atrium/Grube vorgewölbt, Vulvenstrukturen (z. Bsp. Rezeptacula) nicht durchscheinend. (Stäubli A 2013)

Männchen

Prosoma: Längenklasse 0,6–0,8 mm. Pedipalpus: Femur und Patella unauffällig, Tibia mit mehreren einfachen Apophysen, Cymbium und Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, keine Lamella characteristica vorhanden. (Stäubli A 2013)

Lebensraum

Felsheiden und Trockenrasen (Thaler & Staudt 2001).

Verbreitung

Erigonoplus justus ist eine der seltensten Zwergspinnen Mitteleuropas. Die Art wurde von Cambridge (1875) nach einem vom Altmeister der Arachnologie E. Simon (1848-1924) in Frankreich gesammelten Männchen beschrieben und unseres Wissens seither nur dreimal wiedergefunden. Wurde 2000 erstmals für Deutschland in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. (Thaler & Staudt 2001)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise