Paidiscura pallens: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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'''Prosoma''' dorsal weißgelb bis hellbraun. Sternum herzförmig, hinten abgerundet, Coxa IV deutlich vom Sternumrand abgesetzt.
'''Prosoma''' dorsal weißgelb bis hellbraun. Sternum herzförmig, hinten abgerundet, Coxa IV deutlich vom Sternumrand abgesetzt.
'''Opisthosoma''' mit variabler Grundfarbe, mitunter anterior dunkler und mit weißem bis gelbem Querband oder Kreuz. Ventral einheitlich braun bis weiß. '''Beine''' durchgehend wie der Carapax gefärbt. <ref name="British Spiders II">{{Lit Locket & Millidge British spiders II 1953}}</ref>.


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'''Beine''' durchgehend wie der Caparax gefärbt.
 
'''Männchen''' mit dunkelbraunem Längsband im cephalen Bereich und der Augenregion. Mitunter ist eine helle mittlere Region innerhalb des Längsbandes ausgeprägt. Der Hinterleib ist oberseits braun bis schwarz, ventral aschgrau durchsetzt. Beine mit aschgrauen Tibien und Metatarsen, mitunter Femora mit Punkten in gleicher Farbe versehen. <ref name="British Spiders II">{{Lit Locket & Millidge British spiders II 1953}}</ref>.


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==Lebensweise==
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==Bilder==
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Bild:Paidiscura pallens dark skew front.jpg
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Paidiscura_pallens_(2).JPG|mit Kokon
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Paidiscura_pallens_epigyn_HLovbrekke.jpg|Epigyne
2019-09-26-19.14.43 ZS PMax-Bearbeitet-3.jpg|Vulva dorsal
2019-09-27-07.11.51 ZS PMax-Bearbeitet-3.jpg|Vulva dorsal
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Paidiscura pallens m-19.05.10-76-1.jpg|Männchen
Paidiscura_pallens_m.JPG|Männchen
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Aktuelle Version vom 9. Dezember 2023, 02:04 Uhr

Paidiscura pallens (Blackwall, 1834)
Perlkugelspinne
Paidiscura-pallens1.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Paidiscura (Perlkugelspinnen)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007863
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh=(↓) *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh>=*
[D] Schleswig-Holsteinh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Theridion pallens
  • Theridium pallens

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,70–1,75 mm, Männchen 1,25–1,50 mm (Roberts 1996).

Prosoma dorsal weißgelb bis hellbraun. Sternum herzförmig, hinten abgerundet, Coxa IV deutlich vom Sternumrand abgesetzt. Opisthosoma mit variabler Grundfarbe, mitunter anterior dunkler und mit weißem bis gelbem Querband oder Kreuz. Ventral einheitlich braun bis weiß. Beine durchgehend wie der Carapax gefärbt. (Locket & Millidge 1953).

Männchen mit dunkelbraunem Längsband im cephalen Bereich und der Augenregion. Mitunter ist eine helle mittlere Region innerhalb des Längsbandes ausgeprägt. Der Hinterleib ist oberseits braun bis schwarz, ventral aschgrau durchsetzt. Beine mit aschgrauen Tibien und Metatarsen, mitunter Femora mit Punkten in gleicher Farbe versehen. (Locket & Millidge 1953)

Lebensraum

Ökologischer Typ: Lebt in trockeneren Laub- und Nadelwäldern arboricol (Platen & von Broen 2005). Auf Bäumen, an niedrigen Pflanzen und in Falllaub (Locket & Millidge 1953).

In Deutschland weit verbreitet (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Verbreitung

In Europa bis Vorderasien (World Spider Catalog 2017).

Lebensweise

Paidiscura pallens ist hauptsächlich an der Unterseite von Blättern zu finden, vor allem von Eichen. Die Weibchen bauen dort auch einen auffälligen, weißen Kokon. Er ist oft deutlich größer als die Spinne selbst und weist an der blattfernen Seite spitze Ausstülpungen auf. (Bellmann 2001)

Ransford et al. fanden die Kokons von Paidiscura pallens auffallend häufig gemeinsam mit den Gelegen des Zweipunkt-Marienkäfers, Adalia bipunctata. Sie spekulieren, dass der Käfer eventuell vom aggressiven Verteidigungsverhalten der Mutter-Spinne profitiert, das potentielle Ei-Räuber abschrecken könnte. (Ransford et al. 1993)

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Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise