Opilio canestrinii: Unterschied zwischen den Versionen

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oder nach vorne gerichtete Dornen auf, auch die suprachelicheren Lamellen sind ohne
oder nach vorne gerichtete Dornen auf, auch die suprachelicheren Lamellen sind ohne
„Zähnchen“. ''{{PAGENAME}}'' hat sehr lange Beine. Die Beine sind in der Regel im Querschnitt rund und mit niedrigen dunklen Dornreihen versehen.  
„Zähnchen“. ''{{PAGENAME}}'' hat sehr lange Beine. Die Beine sind in der Regel im Querschnitt rund und mit niedrigen dunklen Dornreihen versehen.  
Die Ventralseite von ''{{PAGENAME}}'' wird dominiert durch das markante Genital-Operculum. Sie weist
Die Ventralseite von ''{{PAGENAME}}'' wird dominiert durch das markante Genital-Operculum. Sie weist
in der Regel eine charakteristische Pilz-Form auf. Die feinen Loben (lo) der Coxa II   
in der Regel eine charakteristische Pilz-Form auf. Die feinen Loben (lo) der Coxa II   
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Die Männchen von ''{{PAGENAME}}'' sind in der Regel klein und runzelig (Geschlechtserkennung)  
Die Männchen von ''{{PAGENAME}}'' sind in der Regel klein und runzelig (Geschlechtserkennung)  
und oft auffallend gelblich bis rötlich. Das Opisthosoma ist nahezu Zeichnungslos (Bild rechts).
und oft auffallend gelblich bis rötlich. Das Opisthosoma ist nahezu Zeichnungslos (Bild rechts).
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
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==Verbreitung==
==Verbreitung==
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Obwohl Martens (1978) noch kein ''{{PAGENAME}}'' kannte und immer nur von  
''O. ravennae'' (Synonym für ''{{PAGENAME}}'') spricht, ist die ''{{PAGENAME}}'' z.Z. die  
''O. ravennae'' (Synonym für ''{{PAGENAME}}'') spricht, ist die ''{{PAGENAME}}'' z.Z. die  
häufigste ''Opilio''-Art in Deutschland.  
häufigste ''Opilio''-Art in Deutschland.  


==Reifezeit==
==Reifezeit==


Adulte Exemplare finden sich von August bis Dezember.
Adulte Exemplare finden sich von August bis Dezember.<ref name="martens"/>.  
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{{Literatur
|titel=Opilio canestrinii (Thorell, 1876), Fam. Phalangiidae
|jahr=2008
|autor=Lemke, M.
|verlag=Website spinnen-forum.de
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==Bilder==
==Bilder==
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Bild:Opilio_canestrinii_m_total.jpg|Männchen Gesamtansicht
Bild:Opilio canestrinii 1033 MTd 13.jpg|Weibchen
Bild:Opilio canestrinii 1033 MTd 13.jpg|Weibchen

Version vom 11. August 2009, 05:14 Uhr

Opilio canestrinii (Thorell, 1876)
Apenninenkanker
O. canestrinii Belzig 2008d.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Phalangiidae (Schneider)
Gattung: Opilio
Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NE
[D] Deutschland nb
[D] Berlin *
[NO] Norwegen NA
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Opilio ravennae

syn. Opilio ravennae

Beschreibung

Man erkennt Opilio canestrinii (Weibchen!) sofort durch ihr äußeres Erscheinungsbild. Es sind große Weberknechte [KL(m): 3,8-6,1 mm; KL(w): 4,7-8,1mm] mit typischen hellen und kurzen quer Makel auf dem großen rötlichbraunen bis grünlichbraunen Opisthosoma. Das Prosoma zeigt ein enges Gesichtsfeld mit einem recht hohen Augenhügel und weissgerandeten Augen. Der Augenhügelrand besitzt dorsal ca. 5 spitze Tuberkeln. Der Vorderrand des Prosoma weist keine Zacken oder nach vorne gerichtete Dornen auf, auch die suprachelicheren Lamellen sind ohne „Zähnchen“. Opilio canestrinii hat sehr lange Beine. Die Beine sind in der Regel im Querschnitt rund und mit niedrigen dunklen Dornreihen versehen.

Die Ventralseite von Opilio canestrinii wird dominiert durch das markante Genital-Operculum. Sie weist in der Regel eine charakteristische Pilz-Form auf. Die feinen Loben (lo) der Coxa II bilden miteinander einen deutlichen Winkel.

Die Chelicheren von Opilio canestrinii sind robust und dorsal nahezu glatt, es können ventral lediglich feine niedrige Stacheln und Tuberkeln ausgebildet sein (vgl. Bild rechts).

Die Pedipalpen (insb. Patella) weisen keine Apophysen auf, der Tarsus ist in etwa gerade, nicht säbelartig gebogen wie z.B. bei N. sempronii.

Die Männchen von Opilio canestrinii sind in der Regel klein und runzelig (Geschlechtserkennung) und oft auffallend gelblich bis rötlich. Das Opisthosoma ist nahezu Zeichnungslos (Bild rechts).

(Martens 1978)

Lebensraum

In Norddeutschland wird Opilio canestrinii überwiegend an Waldstandorten gefunden, sie kommt aber auch in synanthropem Umfeld (wie in Berlin-Mitte) vor.

Biologie

Wird z.Z. bearbeitet.

Verbreitung

Obwohl Martens (1978) noch kein Opilio canestrinii kannte und immer nur von O. ravennae (Synonym für Opilio canestrinii) spricht, ist die Opilio canestrinii z.Z. die häufigste Opilio-Art in Deutschland.

Reifezeit

Adulte Exemplare finden sich von August bis Dezember. (Martens 1978).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen