Bolyphantes luteolus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensraum==
==Lebensraum==
Vom Flachland bis zur subalpinen Zone<ref>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|10.2014}}</ref>. In Heiden, Dünen und Halbtrockenrasen; hemiphotophil, xerophil<ref name='reinke_irmler_1994'>{{Lit Reinke Irmler 1994 Spinnenfauna SH}}</ref>. Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend<ref name='Finch 2008'>{{Lit Finch 2008 Webspinnen Weberknechte und Pseudoskorpione der Ostfriesischen Inseln}}</ref>.[[Kategorie:Halotolerant]]
Vom Flachland bis zur subalpinen Zone<ref>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|10.2014}}</ref>. In Heiden, Dünen und Halbtrockenrasen; hemiphotophil, xerophil<ref name='reinke_irmler_1994'>{{Lit Reinke Irmler 1994 Spinnenfauna SH}}</ref>. In alpinen Zirbelwäldern<ref name='Rief & Ballini 2017'>{{Lit Rief Ballini 2017 Erhebung der Spinnen und Weberknechte in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch im Rahmen der Forschungswoche 2016}}</ref>. Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend<ref name='Finch 2008'>{{Lit Finch 2008 Webspinnen Weberknechte und Pseudoskorpione der Ostfriesischen Inseln}}</ref>.[[Kategorie:Halotolerant]]


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 14. Juni 2018, 08:51 Uhr

Bolyphantes luteolus (Blackwall, 1833)
Geflecktes Pickelhäubchen
Bolyphantes luteolus male 3 febr 600.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Bolyphantes (Pickelhäubchen)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009625
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlands===*
[D] Brandenburg G
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Mecklenburg-Vorp.es<<= 2
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalens===*
[D] Schleswig-Holsteinmh==-D*
[D] Sachsen 3
[D] Thüringen 2
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Linyphia affinis
  • Linyphia luteolus
  • Linyphia subnigripes

Bolyphantes luteolus ist die Typusart der Gattung.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3,5 bis 4,0 mm, Männchen 3,0 bis 3,5 mm (Roberts 1993).

Prosoma braun, meist ein schwarzes Mittelband und schwarzer schmaler Rand, beides nur bis zur Kopfregion reichend. Kopfregion schwach erhöht. Sternum so breit wie lang, herzförmig, schwärzlich braun, mit einzeln stehenden Haaren besetzt, Rand breit verdunkelt. Chelizeren braun, oberer Furchenrand mit 3 kräftigen Zähnen, der proximale am kürzesten, auf der Unterseite 4—5 kleine Zähnchen, der distale kann verkümmert sein. Beine: Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,18. (Femur Ⅰ wie bei B. alticeps mit einem prolateralen Stachel, Ⅱ—Ⅳ unbewehrt.) Tibia Ⅰ und Ⅱ: 2 dorsale, 2 prolaterale, eine retrolaterale, 2 oder mehrere ventrale Borsten. Metatarsen: 2 dorsale, 1 prolaterale, eine retrolaterale, eine unregelmäßige Zahl ventraler Borsten. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A 2013).

Weibchen

Clypeus weniger konkav als bei B. alticeps. Klaue des Pedipalpus ohne Zähne oder mit Andeutung eines Zahnes. Epigyne wie bei B. alticeps dreiteilig, aber der mittlere Teil am Ende schwach zweilappig, Züngelchen meist deutlich dreiteilig zu sehen. (Wiehle 1956)

Männchen

Prosoma erhaben und halbkugelig vorgewölbt, nicht konisch erhöht (mit Borsten, besetzt). Pedipalpus: Patella-Stachel am Ende schwach gegabelt. Cymbium auf der Innenseite basal mit einer stark chitinisierten Apophyse, Paracymbium mit 2 Zähnen, der eine wie bei B. alticeps am Endast, der andere an der Stelle, wo der Gelenkast in den Querast übergeht. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Vom Flachland bis zur subalpinen Zone (Nentwig et al. 2014). In Heiden, Dünen und Halbtrockenrasen; hemiphotophil, xerophil (Reinke & Irmler 1994). In alpinen Zirbelwäldern (Rief & Ballini 2017). Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend (Finch 2008).

Verbreitung

Bolyphantes luteolus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten