Xysticus macedonicus

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Xysticus macedonicus Šilhavý, 1944
Mazedonische Krabbenspinne
Xysticus-macedonicus Alpen-Monesi 14-09 01-female.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Xysticus (Echte Krabbenspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:031978
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten D
[D] Deutschlandss??=D
[D] Bayern R
[D] Bayern Av/A R

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4,3 bis 7,8 mm, Männchen 4,2 bis 6,1 mm. (Nentwig et al. 2013)

Prosoma sehr variabel gefärbt (Männchen insgesamt dunkler), lateral mit breiten, schwarzen Streifen, medianes Dreieck groß, hinten mit einem deutlichen schwarzen Punkt, beiderseits von hellen Streifen bogenförmig umrahmt. Sternum beige bis braun, teilweise median aufgehellt und am Rand dottergelb bis gelbbraun. Chelizeren braun, beide Geschlechter mit einem längeren Stachel frontal, beim Weibchen zusätzlich mit vielen kleinen kräftigen Stacheln besetzt. Beine wie Opisthosoma gefärbt, lang und schlank, bei Weibchen kräftig. Opisthosoma deutlich gemustert mit hellbraunen-ockerfarbenen Dreiecken auf dunklem Grund. Spinnwarzen braun, mit feiner weißen Linie begrenzt. (Nentwig et al. 2013)

Weibchen

Epigyne mit dünnem, medianen Septum, das hinten verbreitert ist. Beiderseits des Septums längliche, breite Seitenplatten. (Nentwig et al. 2013)

Männchen

Pedipalpus mit hammerförmiger medianer Apophyse mit spitzen Enden. Laterale Apophyse schaufelförmig verbreitert, prolaterales Ende zu einer Spitze aufgedreht, in der Wölbung mit deutlichem Zahn. Tibialapophyse zweiteilig, ventrale Apophyse groß, mit stark sklerotisierten Kanten und unregelmäßiger Form, retrolaterale Apophyse in Seitenansicht breit und stumpf endend, in Ventralansicht länglich. Embolus mit breiter, federartiger Spitze, die von 2 flügelartigen Strukturen flankiert und distal transparent ist. (Nentwig et al. 2013)

Ähnliche Arten

Leicht mit X. cristatus und X. audax zu verwechseln. (Nentwig et al. 2013)

Verbreitung

Erstnachweis für die Schweiz im Jahr 2000 (Hänggi 2003).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise