Scotina celans

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Scotina celans (Blackwall, 1841)
Streifen-Moosstreuner
Scotina-celans Rotenstein-5135 10-10 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Liocranidae (Feldspinnen)
Gattung: Scotina (Moosstreuner)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024394
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlinss===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg V
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.?== 2
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinmh==-D*
[D] Sachsen 3
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Agroeca celans
  • Liocranum celans

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 2 bis 5 mm, Männchen 2 bis 3 mm lang (Nentwig et al. 2012).

Scotina celans unterscheidet sich von den anderen Scotina-Arten durch ein schmales helles Mittelband und ebenso breite helle Seitenbänder auf dem dunkelbraunen Prosoma. Dadurch wirkt sie auf den ersten Blick eher wie eine Pardosa-Art. Das Opisthosoma ist dunkel graubraun gefärbt und mit gelblichen Härchen besetzt. Darunter trägt es ein undeutliches Muster aus einem rötlich-gelben Mittelstreifen, der hinten in eine Fischgräten-Linie übergeht. Die Beine sind gelbbraun, distal leicht dunkler werdend. Manchmal sind sie schwach dunkler geringelt.

Ähnliche Arten

Die Scotina-Arten sind oft schon anhand ihrer Färbung und Zeichnung gut zu unterscheiden. Die beiden anderen mitteleuropäischen Arten (S. palliardii und S. gracilipes) bleiben etwas kleiner, tragen keinen hellen Mittelstrich auf dem Prosoma und haben distal deutlich abgedunkelte Beinsegmente.

Lebensraum

An Waldrändern, Trockenrasen, Heiden und in Mooren, in Laubstreu und Moos. (Nentwig et al. 2012) (Grimm 1986). Seltener ist die Art auf Trockenrasen, Heideflächen und Moorgebieten anzutreffen. (Grimm 1986)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise