Porrhomma pallidum

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Porrhomma pallidum Jackson, 1913
Bergwald-Kleinauge
Porrhomma pallidum w do 1,7mm GHMorka.jpg
Weibchen (Norwegen)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Porrhomma (Kleinaugen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012425
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten D
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinss??=D
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.?== D
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei R*
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Porrhomma pallidum affinis

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 1,5 bis 2,0 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma hell gelbbraun, nur manchmal mit angedeuteten Radiärstreifen. Augen: deutlich zu unterscheiden von denen von P. pygmaeum, sie sind kleiner, weiter voneinander entfernt und haben bereits leichte Degenerationserscheinungen (Umriss undeutlich, dunkle Umrandung ungleichmäßig). Sternum hellgelb. Beine gelbbraun, Stacheln und Borsten wie bei P. pygmaeum. Tm Ⅰ am Ende des ersten Drittels (0,35). (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli 2013).

Weibchen

Epigyne: In den meisten Fällen sieht man bei der Betrachtung der Epigyne die Receptacula als deutliche Schatten. Die beiden primären Receptacula stoßen in der Mittellinie aneinander. (Wiehle 1956)

Männchen

Pedipalpus: Embolus schlank, nach dem Ende zu allmählich verjüngt, mäßig gebogen, mit einem fast vollständig durchsichtigen Lappen (Wiehle 1956).

Etymologie

Affinis stammt aus dem Latein (adfinis) und bedeutet angrenzend, benachbart, aber auch durch Heirat verwandt (Parker 1999).

Lebensraum

In der norddeutschen Tiefebene in verschiedenen Wäldern an Waldrändern und auf benachbarten Acker- und Grünlandflächen; silvicol, (hemi)skotophil, hemihygrophil (Reinke & Irmler 1994). Im Moos subalpiner und alpiner Nadelmischwälder (Nentwig et al. 2012). In der Laubstreu der Wälder (Wiehle 1956).

Verbreitung

Europa bis Russland/Kasachstan (World Spider Catalog 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise